Blog-Kategorie: Aktuelles

Abbau ist Aufbau – aus dem langweiligen Alltag

Sorry für den verwirrenden Titel – wir waren auch verwirrt, als wir die Zustände einer Villacher Baufirma untersucht haben…

Das “WARUM” erschließt sich uns nicht immer – und diesmal schon gar nicht. Irgendwo steht ein Modem in einem Kasterl, das sich über einen Hub in zwei Büroräume verteilt. Im ersten Büroraum – dem Sekretariat – waren die Rechner eher merkwürdig über ein Webbook – auf dem ein Pickerl “Firewall” prankte verbunden. Betriebssystem des verstaubten Teils: WindowsXP. So weit so gut, wir schauen um die Ecke, hinter dem nächsten Rechner hängt wieder ein Hub, eine weitere Fritzbox und ein WLAN-Router, dazu noch allerhand Kleinzeugs, fein säuberlich an die Rückseite des Schreibtisches geschraubt. Ungefähr so sah es hinter jedem Rechner aus. Wir entdeckten einen Plotter, der schon ewig nicht mehr funktionierte. Auf den zweiten Blick erkannten wir dessen defekte Anbindung über WLAN und irgendeinen Proxyserver – Kabel und direkte Anbindung werden einfach überschätzt.

Alte Drucker, Elektroschrott

“Ob denn die anderen Drucker grundsätzlich funktionieren würden”, war die naive Frage… natürlich nur mit Glück. Damit nicht genug: Im zweiten Büro (8 Arbeitsplätze mit Netzwerkdrucker) standen unter einem Dachschrägenfenster ein BigTower, daneben eine USV am Boden. Auf der USV thronte ein üppiger NAS. Um die Ecke lag ein Router ebenfalls am Boden unter einem Schreibtisch, der verbindet wohl diese ganzen Geräte. Im Winter ist es sicher praktisch, wenn man seine Füße an irgendwelcher Hardware wärmen kann, aber schön ist das nicht. “Ob denn der Server funktioniere”, und “Was ist denn auf dem Speicher”, waren unsere nächsten Fragen… die hätten wir uns sparen können.

Rund 15 MitarbeiterInnen wurden durch eine fleißige Firma betreut und mit allerhand Hardware versorgt. Seiteneffekte bekämpfen und Ersetzen, bzw. ein in die Jahre gekommenes Netzwerk nach einem neuen Plan aufzusetzen waren wohl nicht so trendy.

Im laufenden Betrieb konnten wir hier nicht helfen – die Lizenzierung funktionierte hinten und vorne (wortwörtlich) nicht mehr, es gab bereits Probleme mit dem Exchange-Server, etliche Zertifikate waren installiert – ohne Doku, ohne Plan.

Nach einem Tag, an dem das Büro geschlossen hatte sieht das nun anders aus: Eine neue Fritzbox verbindet einen Switch mit dem Internet – der wiederrum die Rechner und Drucker, der Plotter ist ebenfalls mittels dem LAN angebunden. Der Netzwerkspeicher hängt zentral, Exchange ist outgesourced, der pfeifende Server sowie zwei volle Schachteln überflüssiger Hardware entsorgt.

Mittels VPN, remote und Teamviewer greifen wir von außen zu, ebenso können MitarbeiterInnen gesichert von auswärts auf Ihre Daten zugreifen. Der Wartungsaufwand ist enorm gesunken, das Arbeiten funktioniert wieder nahezu ruckelfrei. Heute waren wir wieder vor Ort und uns fielen gleich die großen Baupläne auf, die neben dem Plotter hingen. So soll es sein, wieder ein Fall von gelöst durch das klug eingesetzte A1 Business Network – in Kürze auch mit statischer IP.

Netzwerkkabel

Warum kompliziert, wenn es einfach auch geht? Wir danken dem Kunden für sein Vertrauen, noch sind wir nicht ganz fertig – die neue Konfiguration bietet noch wesentlich mehr, als wir bisher nutzen (lassen). Ihr werdet noch eine Freude haben!


In Social Media gehts unrund!

Aus gegebenem Anlass (Hetze im Internet) möchten wir euch hier eine Beobachtung erzählen. Ja, es geht um den lieben Sprachgebrauch in Social Media – und der hat sich nicht gerade vorteilhaft entwickelt!

Einleitend dürfen wir uns an die Worte von Dieter Nuhr, veröffentlicht auf www.welt.de anschliessen:

Dieter Nuhr: „Wir müssen eine Kultur der Aufklärung im Internet schaffen“

 (…)”Die Primitivität und Aggressivität, mit der Andersmeinende im Internet verfolgt werden, scheint mir denselben psychologischen Mechanismen zu folgen, die früher zu Lynchjustiz und Pogromen führten.” Mit diesen Worten warnt der Kabarettist und Autor Dieter Nuhr in einem Gastbeitrag für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” vor einem “zivilisatorischen Rückschritt” im Internet. “Wir leben im digitalen Mittelalter”, lautet der Titel des Artikels. (…)

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Digitaler Vernichtungskampf

Den Streit vor einigen Monaten über das Thema Islam und Islamismus nimmt Nuhr zum Anlass, die Diskussionskultur im Netz zu kritisieren. “Der Vorwurf der Islamophobie war ein gutes Beispiel dafür, wie im Internet taktisch vorgegangen wird. Der Shitstorm ist der Versuch, eine sachliche Auseinandersetzung zu vermeiden, um stattdessen durch Überwältigung und Etikettierung des Andersmeinenden den Sieg im digitalen Vernichtungskampf davonzutragen.”

Der Ausbruch eines Shitstorms “wiederhole sich im Internet in immer schnellerer Frequenz”, glaubt Nuhr. Soziale Netzwerke vergleicht er mit mittelalterlichen Marktplätzen, Facebook und Twitter seien die Orte, “an denen die Scheiterhaufen lodern”. Nuhr beklagt, dass im Internet die “Haftbarkeit des Einzelnen” fehle. “Die anonymen Massenaufläufe im Internet entheben den Einzelnen aus der bürgerlichen Verantwortlichkeit.”

Nuhr sieht es als Aufgabe der kommenden Jahrzehnte, “unter den Akteuren im Internet eine Kultur der Aufklärung zu schaffen, um die digitale Welt in ein bürgerliches Zeitalter zu überführen.” Auf seiner Facebook-Seite ist der Beitrag bisher noch nicht zu lesen. [Ende]

Wir genießen in der Regel die Webarbeit für unsere geschätzten Kunden, aber auch als Privatuser ist es uns ein Anliegen auf obiges hier darauf aufmerksam zu machen. Wir wollen dabei auch keine politische Partei ergreifen, oder eine solche explizit als negatives Beispiel anführen, derzeit passiert an allen virtuellen Orten erschreckendes, eine negative Tendenz ist nicht zu leugnen.

Gerade heute sucht wieder ein Geschädigter mittels 2.000 EUR Belohnung nach dem Dieb seines Motorrades, eine entsetzte Tierschützerin wünscht sich als Strafe für einen Quäler “er möge mit der Zahnbürste Latrinen putzen müssen, oder im Steinbruch zur Arbeit gezwungen werden”…

BöseTierschützer

Es ist erschreckend – sowohl die schrecklichen Auslöser, als auch die Reaktionen, zu denen sich nur leider allzu viele hinreißen lassen. Das Internet vergisst nicht, im Speziellen wird Facebook niemals einen jemals eingegebenen Datensatz eines Benutzers löschen. Auch ist das Internet kein rechtsfreier Raum – und zu guter Letzt: Was man hier in Verbindung mit Ihrem Namen liest, bleibt Ihnen ewig anhaften – und nicht gerade zum Vorteil, egal ob man auf Ihrer Seite ist oder nicht, bzw. die emotionale Reaktion vielleicht sogar verstehen kann (vgl. Bild oben).

Bitte einmal durchschnaufen, bevor Sie in die Tasten hauen!


Unsere Roofpage Premium ist online!

Kunden sind uns natürlich wichtiger, und vor diesem Hintergrund haben wir die Überarbeitung unserer Website natürlich ganz hinten angestellt – nun ist es vollbracht!

Selbstverständlich stellt sich dem kritischen Betrachter sofort die Frage: “Was ist nun neu?” – Aufmerksamen Beobachtern des Roofpage-Projekts stellt sich auch gleich die Frage: “Was ist an der Premium Version so anders?”

Das lässt sich augenscheinlich leicht beantworten – Design hat Einzug gehalten. Technisch ist so gut wie alles beim Alten geblieben, lediglich die Möglichkeit nun selbst auf Inhalte zugreifen zu können und dieselben auch gestalten zu können ist neu. Eben ein waschechtes CMS-System, logischerweise aus dem Hause WordPress!

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Nach wie vor raten wir unseren Kunden Ihre Inhalte möglichst in die dafür vorgesehenen Social Media-Kanäle auszulagern, also Videos nach Youtube zu verschieben, Bildergalerien gehören zu Picasa, Dokumente zu ISSUU, usw… Ob sich jeder nun daran hält bleibt ihm/ihr selbst überlassen – die junge Vergangenheit spricht eine andere Sprache, aber dann kommen eben wieder wir ins Spiel und arbeiten gerne professionell nach!


500 Euro Schein

Aus dem Leben eines Start-Ups: Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.

Vor etwa einem Monat schrieb ich das letzte Mal in unseren geliebten Blog und damals war ich noch voll der Hoffnung auf ruhige, nette, beschauliche Weihnachten 🙂

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.

Verzeiht den dramatischen Einstieg, vermutlich liegt es an der Uhrzeit, aber bevor ich meinen heutigen Arbeitstag kurz aus Schlafgründen unterbreche, möchte ich noch ein paar Erlebnisse und Neuigkeiten mitteilen!

Starten wir mit etwas Positivem: Ruhige Feiertage hatten wir heuer leider nicht im Programm, dafür aber wie die Bösen programmiert! Es begab sich, dass aus einer Roofpage-Premium-Bestellung die Entwicklung einer Website samt Onlineapplikation wurde, dem Grafiker und Kunden sei Dank. Und somit hatten wir nun den Salat – eigentlich die Lasagne, vgl. Softwarearchitektur! Warum auch nicht, es ist doch ganz nett die Grundprinzipien und das Wissen der ersten Studiensemester wieder einmal anzuwenden. Schöner wäre es mit etwas weniger Zeitdruck und wie immer – nach einer besseren und ausführlicheren Anforderungserhebung. Sei es wie es sei, es läuft! Glücklichsein aktivieren! Verzeiht die IT-Insider-Witze, es hat Spass gemacht!

Jetzt wollt ihr aber sicher wissen, warum so ein dramatischer Titel, und warum wir ab 15. Jänner Online-Banking Möglichkeiten sämtlicher gängigen Bankinstitute untersuchen werden:

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Wirklich ärgerlich war nämlich der Streich, den uns unsere Hausbank spielte. Stellt euch vor, wir konnten auf Grund eines Fehlers nach einem Softwareupdate plötzlich nicht mehr wie mit den meisten unserer Kunden vereinbart kassieren! Anfang Dezember versiegte ohne Ankündigung die Möglichkeit SEPA-Firmenlastschriften online einzugeben und auszuführen! Die bemühte Hotline versprach eine Lösung – wusste nur nicht wann. “Bis 28. Dezember muss es gehen, damit zum Bilanzstichtag alles erledigt ist”, mahnten wir noch wiederholt. Dann nach dem Jahreswechsel bekam ich endlich eine Auskunft: Im Februar wird es wieder gehen! Grundsätzlich wäre das ja alles zu managen gewesen, hätte also eigentlich kein Problem darstellen müssen – keiner nagt am Hungertuch, wer unbedingt aus Bilanzgründen noch 2014 Ausgaben gebraucht hätte, hätte überweisen können und fertig. Nur eben nicht ohne jede Auskunft vor dem Jahreswechsel! Zum Schluss wurden meine Emails sogar ignoriert, es rief nur wiederholt ein armer Helpdeskmitarbeiter an (die KollegInnen bewundere ich, die haben einen harten Job, Engelsgeduld und dennoch die Ruhe weg, Hut ab!) und entschuldigte sich.

Also verbrachte ich die ersten Tage 2015 dann hauptsächlich im Auto und jetzt können wir natürlich mit dem Jahresabschluss auch noch abwarten.

“Wer betroffen ist, oder mehr Information möchte, bitte einfach anschreiben!”

Ganz lustig bei der Gelegenheit – obwohl wir also nicht mehr einziehen konnten, zog die Bank ganz ungeniert Ihren Anteil an unserer harten Arbeit vom Firmenkonto ein: am 31.12.2014(!)

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Aber genug von dem Ärgernis, wir schauen uns mal um, welche Bank-“Partner” es sonst noch so gäbe und berichten euch hier dann hoffentlich wieder positiv. Vielleicht lasse ich mich auch dazu hinreißen über obigen Fall noch einmal detailreicher zu schreiben, wollt ihr darüber lesen, oder nervt so ein Echtzeit-Firmengeschehen-Bericht?

Jaja, auf Software muss man gut achten, jetzt aber wieder Positives forcieren!

…daher noch geniale Neuigkeiten zum Abschluss! Es keimt ja wieder Hoffnung auf, die überlebt vielleicht sogar? Microsoft verabschiedet sich von seinem leidigen iExplorer, was könnten wir heuer mehr begrüßen als diese Entscheidung! Über die Entwicklung eines neuen Browsers wurde berichtet, der Codename ist derzeit “Spartan” und schon das klingt verheißungsvoll gut! Wer Zeit hat, hier ein TechTalk zu dem Thema:

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Wir freuen uns für eine Vielzahl unserer Kunden, denen wir nach ausführlichem Test das neue Tor zum weltweiten Netz installieren werden, wir freuen uns für unsere KollegInnen und uns selbst – da wir auf Erleichterung bei den Stylesheets hoffen und jetzt sind wir natürlich in extrem gespannter Lauerhaltung! Spartan sollte angeblich auch recht nützliche Entwicklertools eingepackt haben, zum Beispiel einen Splitscreen mit Gegenüberstellung unterschiedlicher Browseransichten einer Website… Sollte der Browser halten was wir uns von ihm versprechen, findet ihr ihn selbstverständlich in unserem Downloadbereich!

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Du bist schuld: Roofpage premium

Wir haben ein wenig philosophiert und unsere Philosophie dadurch geändert. Einst haben wir Roofpages produziert, die technisch perfekt waren und im Hintergrund Aufgaben erledigten, die alle nur so staunen liesen… die Optik war in zweiter Linie relevant, Hauptsache seriös, sauber und alles funktioniert. Das hat sich nun geändert, der Nachfrage sei es gedankt, hier ein Erklärungsversuch…

RoofpageEpiliving

Das ist sie nun, die “Roofpage premium”, eine Website mit der guten Roofpage-Technologie weiterentwickelt und verbaut und darüberhinaus noch ausgesprochen hübsch anzuschauen. So findet sich nicht nur eine 3D-Slideshow mächtig auf der Startseite, auch Testimonials kann man unten lesen und die aktuell so modernen Featured Boxes runden das Bild ab. Hübsch ist jede klassische Roofpage natürlich auch, allerdings wurde hier am Markt der Wunsch nach dem Besonderen, dem Außergewöhnlichen, dem Topaktuellen immer lauter…

Wir haben unsere Ohren aufgesperrt und uns auf unsere vier Buchstaben gesetzt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Geschätzte Begleiter der ersten Minute werden sich noch an die Mutter aller Roofpages erinnern – die HTML-Site mit der schmalen, einfachen Slideshow im Header, dem breiten Rahmen und dem individuellen Firmenlogo, dass in die Slider integriert war… bald wurde das Logo herausgehoben, die bewegten Bilder verschwanden, der Rahmen wurde feiner, ein leichter Schatten ergänzte das Gesamtbild und sollte insgesamt mehr an ein virtuelles Tablett erinnern. Die Bereiche der Seite wurden klassisch nach dem goldenen Schnitt (1:Quadratwurzel aus 2) eingeteilt und das Menu ebenfalls ganz nach alter Schule horizontal und vertikal gespiegelt – ohne Submenus.

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Das funktioniert natürlich nach wie vor, allerdings fehlte in unserem Angebot etwas für solche Kunden, die eben gerne ein etwas aufwendigeres Auftreten bevorzugen. Eben solche, denen die Technik jetzt “in erster Linie einmal nur in zweiter Linie” wichtig ist.

Für diese Kunden haben wir das bewährte CMS aus dem Hause WordPress einmal sehr genau untersucht und anschließend mit unserem Server, den Routinen dort (sowie der Synonym-Tabelle, oder den Social Media Weiterleitungen) ergänzt und schließlich mal rein testweise angeboten. Natürlich konnten wir den sehr günstigen Roofpage-Preis für so eine Entwicklung nicht mehr halten, das stört aber offenbar nicht! Die Nachfrage und die eben daraus resultierenden Bestellungen sind enorm! Tatsächlich sind im Moment einige Roofpage klassik in Ausarbeitung und noch mehrere Premiums beauftragt! Sogar so viele, dass wir momentan zu sonst kaum noch etwas kommen!

Wir kämpfen damit unser bestes Service im Bereich Social Media und 24 Stunden Überwachung von Social Media Kanälen uneingeschränkt aufrecht zu erhalten, daneben in bewährter Manier unsere schnelle Weblösung online zu bringen, darüberhinaus eben auch die Premium in Projektmanier abzuarbeiten.

Dass ich es schaffe diesen Beitrag zu schreiben zeigt jedoch idealerweise, dass sich alles nun wieder ein wenig eingeschliffen hat und wir pünktlich zu Weihnachten wohl auch wieder ein wenig werden durchschnaufen können 🙂

Nächste Woche ist dann auch bestimmt Zeit unser Referenzalbum mal wieder ein wenig aufzumöbeln und zu ergänzen. Wir freuen uns darüber, dass unsere ersten Kunden bereits mit Ihre Verlängerung unseres Services einverstanden sind und wir diese weiterhin werden begleiten dürfen. Danke Hanne, Gerfried, Uli, Daniel, Raimund, …

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CRM kostenlos! Microsoft Office Outlook mit dem Business Contact Manager

Für eine breite Leserschaft klingt die heutige Überschrift wie eine Aneinanderreihung von Fremdwörtern. Wir wollen ein wenig Licht in die Geschichte um Microsofts Stiefkind BCM (Business Contact Manager) bringen!

Customer Relationship Management (CRM) klingt natürlich schon etwas hochtrabend und für viele vor allem kleinere Betriebe wie der sprichwörtliche Schuss mit Kanonen auf Spatzen – In der Office Suite versteckt sich aber unserer Meinung nach ein sehr gutes Werkzeug um die Vorteile einer gewissenhaften Verwaltung von Interaktionen zu nutzen!

Vorab möchte ich hier keine Lanze für CRM brechen. Wozu auch, wenn Sie bis hierhin lesen, dann sind wir einer Meinung: “Nichts ist besser als Kontakt zu seinen Kunden, als noch mehr Kontakt zu seinen Kunden!” Wenn diese Interaktionen dann auch noch korrekt, gewissenhaft und mit Mehrwert an Information verknüpft sind, so generiert sich Umwegsrentabilität für beide Seiten – selbstredend. Genug dieser Einführung, was ist also passiert?

Ein mittelständisches gut laufendes Unternehmen bat Softwaregutachten.at um Hilfe hinsichtlich ihres Kontaktverwaltungstools einer anderen Softwarefirma. Dieses Tool, “Adressdatenbank” genannt, war recht schnell analysiert und für unwürdig zum professionellen Einsatz im Jahr 2014 befunden. Zu der Technologie müssen wir uns hier nicht äußern, vielleicht schreiben wir einmal separat über “Gupta, bzw. SQLBase“. Die Technologie konnte nichts dafür, dass man beim Umgang mit derselben ungefähr jegliche Regel eines gewissenhaften ingenieurmäßigen Vorgehens vernachlässigte und so den Kunden zur Verzweiflung trieb. Nach Analyse der Anforderungen empfahlen wir jedenfalls das in der Firma vorhandene Office voll zum Einsatz zu bringen und den vorhandenen (Microsoft Business) Server auch dementsprechend auszunutzen (nachdem schwerwiegende Konfigurationsfehler behoben worden waren und somit wieder Ressourcen wie Arbeitsspeicher zur Verfügung standen)!

Das klang erstmal ein wenig mutig, jedoch bietet Microsoft für “größere” Versionen von Outlook den sog. BCM zum gratis download und zur freien Verwendung an. Hier ein kleiner Eindruck:

Microsoft Business Contact Manager
Microsoft Business Contact Manager

Wie hier recht deutlich ersichtlich gliedert sich das Tool nahtlos in das bestehende Outlook ein und ist über einen weiteren Button unten links zu erreichen. Selbstverständlich lassen sich bestehende Kontakte (VCF Files, oder msg Files) importieren und der einzige offensichtliche Unterschied zu den gewohnten Kontakten ist die Zuordnung des jeweiligen an ein Unternehmen (sofern das nicht automatisch erfolgt), eine Quelle, einem Initiator udgl. Der BCM ergänzt einen Outlook-Kontakt um einige weitere Felder, die dann vor allem beim “Spielen” mit dem Eintrag sinnvoll sind. Man kann zum Beispiel Vertriebs-Chancen festlegen, Projekte anlegen und Tasks zuweisen, bzw. Personen mit solchen verknüpfen, Kleinigkeiten wie Geburtsdatum eines Kontakts werden automatisch in den Kalender übernommen, etc.

Beispiel eines Microsoft Business Contact Files
Beispiel eines Microsoft Business Contact Files

Selbstverständlich hat man auch die Möglichkeit eigene Felder zu definieren usw. Ganz praktisch ist auch der bereits von Outlook gewohnte Verlauf zu einem Kontakt – wie auch hier im unteren Bereich des Fensters zu erkennen. Jede wie auch immer geartete Interaktion mit einem Geschäftskontakt wird protokolliert, bei Verwendung von diversen Connectoren, wie z.B. für Facebook, findet man hier auch Statusmeldungen o.ä.

Um jetzt nicht den Rahmen zu sprengen möchte ich noch einen Eindruck der “Vertriebsoberfläche” zur freien Interpretation aufzeigen – Worte der Erklärung sind vermutlich nicht notwendig – runterladen, Link ist oben, installieren, probieren können wir jedenfalls nur empfehlen! Gerade als Start-Up braucht man nicht mehr & kann sich mit dem BCM den Email- und Telefonalltag enorm erleichtern!

Vertriebschance

Wir haben unserem neuen Kunden das Tool installiert. Derzeit schulen wir gerade Microsoft Office Outlook, um darauf aufbauend dann den BCM zu erklären. Bereits jetzt konnten wir seine Anforderungen vollständig erfüllen, die fünf MitarbeiterInnen arbeiten nun mit einem einheitlichen gewohnten und “leicht zu nutzenden” System wesentlich zufriedener als bisher. Die Migration der Datensätze (im mehrfachen fünfstelligen Bereich) beschäftigt uns noch auf Grund des undokumentierten Chaos in der alten Datenbank, das kriegen wir aber auch gerade gemeinsam in den Griff. Ein Wort zum Vorgehen: Export von Guptas SQL-Base in CSV-Files (8 Tabellen, ohne eindeutige Schlüssel, bzw. Beziehungen!) -> Import in Microsoft Office Excel zur ersten Aufbereitung -> Import der Daten in eine MS SQL-Server Instanz -> Zugriff mit einer C#-Routine zur finalen Aufbereitung, Objekt-Erzeugung und letztendlichen Speicherung im VCard-Format, bzw. als “.msg-File”.

Klingt umständlich, funktioniert aber, keine einzige der vielen Anmerkungen geht verloren und wir durften wieder eine Menge lernen 🙂

Für weitere Beiträge zu dem Thema bitte einfach Kommentar hinterlassen, wir schließen für heute den Beitrag und kümmern uns wieder um unsere VCards! Würde mich/uns freuen, wenn wir dem ein oder anderen einen wertvollen Tipp: “BCM” mitgeben konnten!

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Nach dem Gründungsjahr: Ein Review

Die Intervalle zwischen den Veröffentlichungen werden immer länger – das Gründen einer IT-Firma ist nicht nur „mehr als ein Full-Time-Job“, es macht auch deutlich mehr Spass. Ein Bericht über die Lage und die Entwicklung der AHK Softwaregutachten.at e.U. für Interessierte, unsere geschätzten Kunden – und solche die es bald werden werden

Wir wollen chronologisch vorgehen! Das nächste wichtige Ereignis nach dem letzten Kurzupdate hier im Blog war wohl die kleine Jahresfeier und unsere obligatorische Brezel, die wir mit unseren BeraterInnen der Bit management GmbH im Rahmen des UGPs genoßen haben. Alle voran natürlich Hr. MMag. Christian Friedl und Reinhard Huber

Wir fanden uns also alle am 29. April des Jahres im bit ein, legten neue Flyer auf und, wie hier am Bild zu sehen, Christian kümmerte sich gleich um die mitgebrachte Jause. „Arbeit und Feier ergänzen einander“, sagte dereinst Henry Ford und wir bemühen uns es so zu halten – zugegeben es geht zeitlich etwas schwer momentan!

Zwei interessante Umstände einer Firmengründung im IT-Bereich kosten uns momentan etwas das geflissentliche Weiterentwickeln unserer Kerngeschäftsbereiche:

1.)    Jedes Geschäft ist Geschäft, als Gründer nimmt man mit was sich anbietet!

2.)    Ein zufriedener Web-, Social Media-, oder Gutachten-Kunde benötigt früher oder später auch andere Lösungen aus dem IT-Bereich.

Wir arbeiten verstärkt mit spezialisierten Partnern daran den Fokus wieder zurück zu erlangen. Jedenfalls der Kombination der beiden obigen Umstände haben wir es also zu verdanken, dass wir einige größere Projekte angenommen haben und fleißig daran arbeiten. Natürlich ist die Freude groß! Wir danken für das entgegengebrachte Vertrauen, die Aufträge und die interessanten Betätigungsfelder! Sogar den Hardwareeinkauf erledigten wir zwischendurch im Auftrag eines unserer geschätzten Stammkunden:

Idealer Lieferwagen - auf die gewaltige Ladefläche passt eine gesamte IT-Büro-Infrastruktur... und man kann sie bei jeder Witterung überallhin bringen :)

Hier haben wir zum Beispiel eine gesamte Büroausstattung bestellt, übers Wochenende in Betrieb genommen und konfiguriert und am Sonntag beim Kunden aufgebaut. Dort konnte also am Montag die Arbeit ungestört weiter geschehen, nur eben schneller, leiser, sauberer und mit Preis/Leistungs-optimaler Hard- und Software. Ein wahnsinnig interessantes Unterfangen!

Daneben haben sich einige größere Webprojekte und weitere IT-Infrastruktur-Betreuungsprojekte aufgetan.

Wir danken unseren mittlerweile 70 Kunden und versprechen mit gleichem Engagement und noch mehr innovativen Ideen aufzuwarten!

Danke

Natürlich lief nicht immer alles perfekt und reibungsfrei! Wir mussten auf unserem Weg die letzten Monate leider auch ein paar blaue Augen kassieren. So bekamen wir auf Grund der noch fehlenden Größe zum Beispiel die größte Weiterentwicklung der Roofpage (Projektname „SPEAK“) nicht in diesem Ausmaß gefördert, wie wir es beantragt haben. Dennoch ein großes DANKE dem KWF für die ermöglichte Unterstützung im Rahmen eines anderen Programms. Ein großes Zeichen dafür, dass wir mit unserer Entwicklung am richtigen Weg sind! Wir geben unser Bestes und Hauptsache für unsere Kunden klappen die geplanten Förderungen.

Zurück zu weiteren Highlights unserer kurzen Unternehmensgeschichte! In der Zwischenzeit durften wir neben den obligatorischen Workshops wie im Werzer Strandcasino, in der Klosterruine Arnoldstein, oder hier bei uns in Krumpendorf, noch einen Vortrag vor GründerInnen „auf Augenhöhe“ halten: Im Rahmen eines Netzwerkabends im UGP!

NetzwerkabendUGP

Bei dieser hier dargestellten Fragerunde kam eines ganz klar zum Vorschein: Mit hinreichend Fleiß, Ausdauer, Geduld und dem „etwas mehr“ an Engagement kann man auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ein Unternehmen gründen und es nachhaltig und gesund auf die Beine stellen! Ein offenes Ohr für Kunden, und wiederrum ein „etwas mehr“ an Engagement erzeugen ein positives Kundenfeedback, das führt wiederrum zu mehr Spass an der Arbeit und letztendlich dazu, dass ich hier um 2:30 Uhr in der Früh endlich wiedermal einen Blogbeitrag verfasse 🙂 Nicht mit diesem Teufelskreis, sondern mit diesem positiven Ausblick versichere ich an dieser Stelle im Softwaregutachten-Blog bald wieder etwas zu schreiben. Dann aber über Guptas SQLBase oder über den Business Contact Manager von Mircosoft – oder ganz banal über die momentan günstigste Laptop-Docking-Lösung mit Erfahrungsbericht – oder über die CMS-Edition der Roofpage – oder über das Treffen mit Helene Fischer und was Social Media damit zu tun haben, oder, oder, oder… es gibt noch viel zu berichten und noch mehr zu tun.

Seid gespannt!

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News & Kurzupdate

So schnell ist ein viertel Jahr um, und es gelang uns nicht die paar Minuten aufzubringen hier einen kleinen Eintrag zu verfassen… jetzt aber! Ein Update:

Die vergangenen zwei Monate waren vor allem für das Roofpage-Projekt sehr spannend! Voller Elan und Tatendrang erledigten wir eine große Anzahl an Kundenanfragen und Wünschen, und blieben dabei stets dem Motto und der Roofpage-Philosophie treu. Einige technische Neuerungen wurden ebenfalls eingeführt – eben auf Anfrage.

So minimal und dezimiert die Roofpage nun seine User informiert und unterhaltet, so minimalistisch gehen wir auch mit der Ressource Arbeitskraft um. Integrieren statt entwickeln lautet die Devise und so haben wir zum Beispiel wieder einige aStores von Amazon im Kundenauftrag umsetzen und integrieren dürfen. So ist zum Beispiel der Viridis-Shop online und macht uns Konkurrenz 🙂

Viridis-Shop

Eine Neuerung bei unseren Amazon-Stores hat sich eingestellt. Um eigene Produkte europaweit anbieten zu können, ist EAN Code unumgänglich. Nicht nur, weil es empfehlenswert ist, sondern auch weil Amazon es ohne dieser standardisierten Produktnummer nicht zulässt eine Ware einzustellen. Wir registrieren daher unsere Kunden bei GS1 und beraten dann hinsichtlich eines Nummern-Angebots um die Kosten dafür in Grenzen zu halten. Jedenfalls verlangt GS1 eine einmalige Beitragsgebühr von 320 EUR und jährliche Kosten von 75 EUR (netto). Zu dieser Investition muss man bereit sein, wenn man eigene Produkte am wohl größten verfügbaren Marktplatz Amazon anbieten möchte!

Eine weitere Neuigkeit stellt die Überarbeitung der Verfügbarkeits-Anzeige bei Beherbergungsbetrieben dar. In gewohnter Weise haben wir das Rad nicht neu erfunden, sondern auf bestehende Technologien zurückgegriffen. In diesem Fall auf Google Calendar. Nachdem unsere Kunden ohnehin meistens bereits einen Account bei Gmail, Youtube oder Google+ betreiben, bedarf es hierzu keines neuen Passwortes um selbst online die jeweiligen Verfügbarkeiten für potentielle Gäste anzuzeigen. Es sieht auch ganz nett aus und es ist ausgesprochen gebrauchstauglich auf dieses untentgeltliche Service zurückzugreifen.

Verfügbarkeitskalendar

Mit der korrespondierenden App kann der Kunde also sogar via iPhone telefonische Buchungen sofort und online ersichtlich eintragen! Tausendfach bewährt, einfach und soweit wir es beurteilen können, waren bisher alle zufrieden mit diesem Tool!

Ein großer Wurf ist uns mit der Integration von Google Viewer und Google Docs gelungen. Jetzt ist es unseren Kunden möglich ihre eigenen News und Dokumente ganz einfach in die Roofpage einzubetten. Folgender Screenshot zeigt einen marginalen Entwurf der Integration eines Produktkatalogs:

GoogleDocEinbinden

Unseren Kunden wird es also nun möglich selbst Inhalte in seiner Roofpage zu pflegen und ganz leicht auszutauschen. Den Katalog kann man übrigens auch als PDF downloaden oder dort nach Produkten (Wörtern) zu suchen. Wie immer, mit den User Credentials des jeweiligen Nutzers auf Google, unentgeltlich und vor allem einfach!

Soviel zu den allerwichtigsten News in aller Kürze! Bei Rückfragen stehen wir jederzeit gerne in gewohnter Weise zur Verfügung! Horst Kandutsch zeichnet für mittlerweile umfassendes Wissen rund um Amazons Partnerprogramme verantwortlich, Andreas Stingl für die Integration von Google-Technologien! Achja, hätten wir es fast vergessen: Birgit Kandutsch unterstützt uns mittlerweile massiv mit Ihrem Know How rund um Umfragen, Erwachsenenbildung und SPSS! Mehr dazu hoffentlich in nächster Kürze, viel Spass beim Lesen!

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Facebook Werbeanzeigenmanager VS Google Adwords

Online Werbung, aber wie? Dieser Frage gehen wir (und das nicht erst seit gestern) auf den Grund. In folgendem kleinen Text möchten wir einen Vergleich zwischen einer Einsteiger-Adwords-Kampagne und einer in etwa gleichwertigen Social-Media-Kampagne auf Facebook darstellen…

…und einleitend für alle Kritiker: „Ja, der Vergleich hinkt ein wenig!“ Dennoch hoffen wir mit diesem Text eine Einleitung/Anleitung und eine Möglichkeit zur Reflexion zu geben. Die offensichtlichen Unterschiede beziehen sich vor allem auf die Zielgruppen und das Medium selbst. Während bei Google alle Internetuser, und vor allem solche die auf der Suche nach Informationen mittels der Suchmaschine sind, angesprochen werden, wird bei Facebook sozusagen progressiv eine Anzeige in den Stream, oder in die rechte Spalte solcher BenutzerInnen gespeist, die bereits direkt oder über „Like“- und „Freundschafts“-Knoten mit der werbenden Partei verbunden sind.

Zu gut Deutsch: Bei Google schießt man undifferenziert in die Menge, bei Facebook baut man sich vorab seine Community zusammen und bewegt sich immer ausschließlich im Rahmen der Facebook-User. Hier können auch schon Effizienzüberlegungen angestellt werden: „Biete ich ein Service B2B, also für Gewerbetreibende Geschäftspartner an, oder handelt es sich um Services oder Produkte für den Endverbraucher (B2C)“. Im ersten Fall gilt es sicher Abstriche bei Facebook in Kauf zu nehmen, da dieses Netzwerk doch hauptsächlich privat, von Privatusern genutzt wird. Natürlich ist jeder Gewerbetreibende am Ende auch eine Privatperson und kann über dieses Medium erreicht werden, aber seinen wir uns ehrlich… Wenn ich Facebook privat nutze, möchte ich vielleicht meine „Freunde“ stalken oder Spass haben, eher gerade nicht geschäftliche Überlegungen anstellen.

Eine andere Frage die man sich natürlich stelle muss: „Möchte ich mich oder meine Marke berühmt und populär machen, oder möchte ich einfach etwas verkaufen?“

Google

Jedenfalls genehmigen wir uns einmal zum Test etwa 12 EUR Kapital und starten zwei sogenannte „Kampagnen“, im weitesten Sinne eigentlich Werbeanzeigen. So sieht das dann bei www.google.at aus:

Adwords_Anzeige

Jedenfalls haben wir Keywords definiert (hier geschwärzt), wie zum Beispiel „Homepage erstellen“ oder „Internetauftritt vom Profi“ und parallel dazu eine Anzeige, die erscheinen soll, wenn ein User diese Keywords eingibt: „Profi-Homepage ab 40 EUR – www.roofpage.at – Ein perfekter Webauftritt der wirkt – Sorgenfrei-Paket für Unternehmer.

Wir haben uns dafür entschieden, dass wir täglich maximal 4,00 EUR dafür ausgeben wollen, um diese Anzeige dann auch anzeigen zu lassen. Mehr ist es uns einfach nicht wert… ist ja auch nur ein Test. Sechs Tage später erhalten wir folgendes Resultat:

DauerKostenKlicks Ansichten
6 Tage12,91 EUR8 804

Unsere kleine Anzeige wurde als 800 Mal in der rechten Spalte angezeigt, und tatsächlich hat fast ein Prozent der Suchenden darauf zugegriffen und folgte dem Link auf die beworbene Homepage. (Angerufen hat leider niemand, aber das ist eine andere Geschichte an der wir arbeiten müssen.)

Hier stellen wir noch kurz eine Vergleichsanzeige noch dar, damit Sie sich ein Bild machen können. Nachdem momentan unser tägliches Werbebudget von eben nur 4 EUR ausgelaufen ist, werden wir selbst auch nicht mehr angezeigt (auf weitere Profieinstellungen möchten wir an dieser Stelle nicht eingehen, vielleicht bei Interesse und gutem Feedback in einem der folgenden Beiträge). Ein anderer Adwords-Werbetreibender muss also kurzfristig herhalten, daher auch geschwärzte Links und Namen.

Beispiel_Anzeige

Als vorläufiges Fazit halten wir also fest: für das knappe Budget von 4,00 EUR täglich, erhalten wir in etwa einen Klick pro Tag, also einen neuen Besucher auf unserer Website.

Facebook

Bei Facebook sieht das etwas anders aus. Wir betreiben dort eine Firmenseite https://www.facebook.com/Softwaregutachten und haben uns bisher ungefähr 500 „gefällt mir“-Angaben mühevoll (aber kostenneutral) erarbeitet. Das bedeutet, dass wir regelmäßig etwas über uns veröffentlicht haben, kleine Beiträge schrieben, Fotos und Grafiken hochluden. Das lockt Besucher an, dem einen oder anderen gefällt das und er oder sie möchte gerne mehr über uns erfahren. Also klicken Facebook-User auf „gefällt mir“ und erhalten fortan auf ihrer Startseite im sog. „Stream“ unsere Beiträge angezeigt. Ein durchschnittlicher Beitrag erreicht in etwa 200 dieser User. Ein guter in etwa 350. Bis hierhin sind wir noch immer kostenneutral, allerdings muss ich hier erwähnen, dass es anfangs aufwendig ist so einen Beitrag zu schreiben. Es dauerte etwas sich einzuarbeiten und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Benutzer und nennen wir sie „Abonnenten“ auf Facebook interessiert. Daher gibt es auch Profile die sich wieder abmelden, also auf „gefällt mir nicht mehr“ klicken, wenn man schlechte, oder sogar zu viele Beiträge veröffentlicht (Spamm). Aber genug von diesem kleinen Exkurs! Es geht ja nun um Werbung. So sieht also so eine Anzeige aus.

Facebook-Beitrag

Nun wollen wir als eine der Möglichkeiten auf Facebook Werbung zu machen einen dieser Beiträge „sponsern“. Das bedeutet, wir bezahlen einen frei gewählten Betrag (ab fünf EUR) an Facebook, dafür wird unser Beitrag auch Usern angezeigt, die nicht zu den 500 Abonnenten der Firmenseite gehören. Diese Zielgruppe lässt sich darüber hinaus eingrenzen (etwa nach Region, Alter, Geschlecht, Interessen, Technologie, etc.). Auf den dafür notwendigen „Werbeanzeigenmanager“ möchten wir an dieser Stelle noch nicht eingehen.

Eine abgeschlossene fünf-Euro Anzeige und die dazugehörigen erzielten Werte zeigt folgender Screenshot.

Facebook-Werbung

Wir haben also für 5,00 EUR zusätzlich zu unseren durchschnittlich 300 Usern weitere 1.623 „Personen“ erreicht, davon haben 54 mit der Anzeige interagiert. Sprich, sie sind dem Link gefolgt, haben das Bild angeklickt, geliked oder kommentiert. Für 12 EUR prophezeit Facebook eine Reichweite von etwa 5.000 bis 12.000 User. Wir fassen also auf Basis einer Approximation und Erfahrungswerten vorsichtig zusammen:

DauerKostenKlicksAnsichten
Unbestimmt12,00 EUR280 8.500

Zusammenfassend

Wenn Sie uns nun fragen würden welche Internet-Werbemaßnahme für Sie sinnvoll wäre, würden wir wie folgt antworten: „Wen und Was möchten Sie erreichen und haben Sie Zeit oder Geld übrig?“

Es stellt sich über die Werbemöglichkeiten natürlich immer die Frage, ob ich nun an Bekanntheit gewinnen möchte, etwa um meine Marke populär zu machen, oder ob es mir tatsächlich rein um Verkaufsanbahnung („Leads“) geht, also ob ich vor allem Klicks erreichen möchte.

Hier erneut die Ergebnisse im Vergleich:

 DauerKostenKlicksAnsichten
Facebook Unbestimmt12,00 EUR2808.500
Google 6 Tage12,91 EUR8804

Die Zahlen scheinen eine eindeutige Sprache zu sprechen, allerdings bleibt hier ein wesentlicher Faktor außer Acht gelassen: Die Zeit! Zum Aufbau einer Facebook-Präsenz benötigen Sie Zeit, Geduld und wie vorhin erwähnt, eine gewisse Empathie Ihren BenuterzInnen gegenüber. Mit diesen Eigenschaften entwickelt sich die Plattform zu einem sehr guten Tool, vor allem im B2C Bereich.

Auf diesen weiteren Thesen und dem hier vorgestellten kleinen Vergleich basierend nun eine recht einfache Entscheidungsmatrix:

ZielgruppeZeitGeldZielPlattform
B2BNeinNeinBekanntheitFacebook
B2CNeinNeinBekanntheitFacebook
B2BNeinNeinLeadsFacebook
B2CNeinNeinLeadsFacebook
B2BNeinJaBekanntheitGoogle
B2CNeinJaBekanntheitFacebook
B2BNeinJaLeadsGoogle
B2CNeinJaLeadsBeides
B2BJaJaBekanntheitGoogle
B2CJaJaBekanntheitFacebook
B2BJaJaLeadsBeides
B2CJaJaLeadsBeides

Zur Erklärung

Wenn Sie keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen möchten und keine Zeit haben, bleibt Ihnen die Möglichkeit auf Facebook Ihr Glück zu versuchen, Glückstreffer (interessante Posts) werden Ihnen einige Klicks auf Ihre Firmenseite liefern. Mit sehr viel Budget wird es möglich Google zu füttern, um vor allem im B2B Bereich Bekanntheit und Leads aufzubauen. Im B2C Bereich (etwa mit einem spannenden Lifestyle-Produkt) empfiehlt es sich auf Facebook zu setzen. Mit sehr viel Budget lohnt natürlich das Engagieren einer Agentur. Sollten Sie darüber hinaus auch noch etwas Zeit erübrigen können, so betreiben Sie doch vor allem Facebook-Werbung selbst, bzw. lassen Sie diese Maßnahme durch einen Ihrer (guten) MitarbeiterInnen durchführen! Die resultierende Authentizität ist unbezahlbar, für Kampagnen und Experteneinstellungen können Sie ja eine Agentur – natürlich auch uns – hinzuziehen!

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News zum Monatsende

Ein ganzer Monat ist seit unserem letzten Beitrag vergangen! Es war eine turbulente Zeit, voll von administrativen Umstellungen, Softwaregutachten, dem Roofpage-Projekt, neuen Kunden und sogar zu einem Sponsoring haben wir uns hinreißen lassen!

Zuerst die tolle Neuigkeit: Wir haben die Powertwins kennengelernt! Nina und Nadine Weratschnig sind echte Kärntner Nachwuchshoffnungen für Olympia 2020 in Rio! Nina in ihrer Disziplin K1 Damen einmal sicher, Nadines Engagement im C1 (Canadier) ist leider noch nicht olympisch, sollte es aber werden 🙂

Jedenfalls waren wir bei einem Interview dabei und entschieden an Ort und Stelle, dass die beiden eine Webpräsenz verdient haben! Sogleich haben wir uns bereit erklärt Ihnen die auch zu erstellen, zu hosten und die entsprechende Domain zu reservieren. Unter www.powertwins.at wird also in Kürze eine Sportlersite abrufbar sein, hier ein kleiner Vorgeschmack:

Powertwins_Roofpage

Wir glauben, dass wir noch recht viel von den beiden hören werden, vor allem auf Facebook sind sie ja bereits sehr engagiert 🙂

Dieses kleine Geschenk war der Höhepunkt eines aufregenden Monats, in dem wir unseren Blog leider sehr vernachlässigt haben. Im Moment macht uns vor allem die Nachfrage nach Social Media Betreuung etwas zu schaffen. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass zwar jeder will, aber niemand sich traut das Experiment Social Media zu wagen! Viel zu hoch ist die Gefahr sich bloß zustellen, oder einen falschen Eindruck zu vermitteln, bzw. viel zu hoch ist der Eindruck Social Media wie Facebook, Google+, Twitter und Co. dienen lediglich der Zerstreuung vereinzelter jugendlicher Geeks, die nichts besseres zu tun haben. Zumindest zwei wesentliche Aufträge haben wir bereits angenommen und werden euch hier auf dem Laufenden halten.

Wir freuen uns darauf und gratulieren erneut Barbara mit ihrem Almenblick und DieAlmhütte zum hervorragenden Erfolg ihrer Kampagne auf Facebook! Du machst das perfekt, danke für Dein Vertrauen! Hier Barbaras aktueller Post, mein Highlight-Foto dieses Monat:

“Dina war mit auf der Alm und wartet aufs Losmarschieren :)”

Dina

Spitze Eindruck, sehr gute Stimmung, ideales Foto!

In diesem Sinne, auf bald und Danke für eure Geduld!

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