Gratis Software für den Systemstart

Aus gegebenem Anlass – wir setzen wieder mal einen Rechner neu auf – hier eine Liste mit entsprechenden Links zum Download von kostenfreier Software, die man zum Systemstart einfach benötigt.

Routinemäßig kommen wir bei dem Formatieren eines Rechners ohne folgende Software auf dem System nicht mehr aus:

[Stand: 12.12.2020]

1.) Adobe Acrobat Reader: ACHTUNG, Häckchen im mittleren Feld bei McAfee bitte ausklicksen!

2.) Avira Antivirus Software: ACHTUNG, mit der mitgelieferten Werbung müssen Sie leben – sie stört aber nicht weiter. (Microsoft Defender ist standardmäßig auf jedem Windows-Rechner mit installiert. Damit kommt man normal aus – nur wenn man eben zusätzlich Virenschutz unbedingt installieren möchte – auch wenn wir seit Windows 10 davon abraten)

3.) Java Runtime: Bei Chip.de können Sie aus heutiger Sicht bedenkenlos herunterladen, bitte vor dem klicken genau lesen worauf – hier kann es zu Fehlern kommen!

3.1.) Java Runtime: Optional können Sie die Runtime auch direkt bei Java herunterladen.

4.) Mozilla Firefox: Als Webbrowser-Alternative zu empfehlen!

5.) Google Chrome: Momentan unsere Top-Empfehlung für Webbrowser!

6.) .net Runtime: Ab und an fehlt es auf Systemen, daher der Vollständigkeit halber.

7.) Open Office: Und damit ist Ihr Standardsystem vorerst fertig! Hier können Sie Dokumente verfassen, in Tabellen kalkulieren, etc.

Optional zu obiger kostenfreier Software empfehlen wir noch einige weitere sehr nützliche Softwarepakete, die unter die gleiche, bzw. eine ähnliche sog. GNU-Puplic-License fallen, sprich: „Die Sie salopp gesagt gratis für private Zwecke verwenden dürfen!“

[Stand: 26.08.2014]

1.) Google Picasa: zur einfachen Fotoverwaltung und Bearbeitung

2.) Gimp: zur komplexen Fotobearbeitung, es empfiehlt sich gleich darunter die Bedienungsanleitung (GIMP User Manual) mit herunterzuladen 🙂

3.) Recuva: Zur Datenrettung auf Ihrer Speicherkarte oder Festplatte empfiehlt sich dieses Tool! Sehr leicht zu handhaben, versuchen Sie es, wenns nicht funktioniert, melden Sie sich gerne bei uns!

4.) Skype: Natürlich wird nach wie vor via Skype kommuniziert. Hier der richtige Link dazu!

5.) Teamviewer: Damit ein Techniker von außerhalb (nur mit Ihrer Erlaubnis) auf Ihr System zu Wartungszwecken zugreifen kann! Sehr gängig, für den privaten Gebrauch kostenfrei!

Das sollte für den erfolgreichen Start mit Ihrem neuen/neu aufgesetzten Computer reichen! Viel Spaß beim Testen und probieren.

Ein Wort noch zu OpenOffice: Es ist schon als Ersatz für Microsoft Office zu betrachten – allerdings verzichtet man auf eine Menge Komfort! Word, Excel, Powerpoint, Outlook, etc. sind einfach die besten Lösungen für Ihren Büroalltag – hier sollten Sie bei professionellem Gebrauch die vergleichsweise geringen Kosten nicht scheuen und zur bezahlten Version kaufen. Warum „vergleichsweise“ geringe Kosten? Die Zeit die Ihnen Microsoft mit der komfortablen Office Suite beim Arbeiten erspart ist unbezahlbar.

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500 Euro Schein

Aus dem Leben eines Start-Ups: Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.

Vor etwa einem Monat schrieb ich das letzte Mal in unseren geliebten Blog und damals war ich noch voll der Hoffnung auf ruhige, nette, beschauliche Weihnachten 🙂

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.

Verzeiht den dramatischen Einstieg, vermutlich liegt es an der Uhrzeit, aber bevor ich meinen heutigen Arbeitstag kurz aus Schlafgründen unterbreche, möchte ich noch ein paar Erlebnisse und Neuigkeiten mitteilen!

Starten wir mit etwas Positivem: Ruhige Feiertage hatten wir heuer leider nicht im Programm, dafür aber wie die Bösen programmiert! Es begab sich, dass aus einer Roofpage-Premium-Bestellung die Entwicklung einer Website samt Onlineapplikation wurde, dem Grafiker und Kunden sei Dank. Und somit hatten wir nun den Salat – eigentlich die Lasagne, vgl. Softwarearchitektur! Warum auch nicht, es ist doch ganz nett die Grundprinzipien und das Wissen der ersten Studiensemester wieder einmal anzuwenden. Schöner wäre es mit etwas weniger Zeitdruck und wie immer – nach einer besseren und ausführlicheren Anforderungserhebung. Sei es wie es sei, es läuft! Glücklichsein aktivieren! Verzeiht die IT-Insider-Witze, es hat Spass gemacht!

Jetzt wollt ihr aber sicher wissen, warum so ein dramatischer Titel, und warum wir ab 15. Jänner Online-Banking Möglichkeiten sämtlicher gängigen Bankinstitute untersuchen werden:

500er

Wirklich ärgerlich war nämlich der Streich, den uns unsere Hausbank spielte. Stellt euch vor, wir konnten auf Grund eines Fehlers nach einem Softwareupdate plötzlich nicht mehr wie mit den meisten unserer Kunden vereinbart kassieren! Anfang Dezember versiegte ohne Ankündigung die Möglichkeit SEPA-Firmenlastschriften online einzugeben und auszuführen! Die bemühte Hotline versprach eine Lösung – wusste nur nicht wann. „Bis 28. Dezember muss es gehen, damit zum Bilanzstichtag alles erledigt ist“, mahnten wir noch wiederholt. Dann nach dem Jahreswechsel bekam ich endlich eine Auskunft: Im Februar wird es wieder gehen! Grundsätzlich wäre das ja alles zu managen gewesen, hätte also eigentlich kein Problem darstellen müssen – keiner nagt am Hungertuch, wer unbedingt aus Bilanzgründen noch 2014 Ausgaben gebraucht hätte, hätte überweisen können und fertig. Nur eben nicht ohne jede Auskunft vor dem Jahreswechsel! Zum Schluss wurden meine Emails sogar ignoriert, es rief nur wiederholt ein armer Helpdeskmitarbeiter an (die KollegInnen bewundere ich, die haben einen harten Job, Engelsgeduld und dennoch die Ruhe weg, Hut ab!) und entschuldigte sich.

Also verbrachte ich die ersten Tage 2015 dann hauptsächlich im Auto und jetzt können wir natürlich mit dem Jahresabschluss auch noch abwarten.

„Wer betroffen ist, oder mehr Information möchte, bitte einfach anschreiben!“

Ganz lustig bei der Gelegenheit – obwohl wir also nicht mehr einziehen konnten, zog die Bank ganz ungeniert Ihren Anteil an unserer harten Arbeit vom Firmenkonto ein: am 31.12.2014(!)

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Aber genug von dem Ärgernis, wir schauen uns mal um, welche Bank-„Partner“ es sonst noch so gäbe und berichten euch hier dann hoffentlich wieder positiv. Vielleicht lasse ich mich auch dazu hinreißen über obigen Fall noch einmal detailreicher zu schreiben, wollt ihr darüber lesen, oder nervt so ein Echtzeit-Firmengeschehen-Bericht?

Jaja, auf Software muss man gut achten, jetzt aber wieder Positives forcieren!

…daher noch geniale Neuigkeiten zum Abschluss! Es keimt ja wieder Hoffnung auf, die überlebt vielleicht sogar? Microsoft verabschiedet sich von seinem leidigen iExplorer, was könnten wir heuer mehr begrüßen als diese Entscheidung! Über die Entwicklung eines neuen Browsers wurde berichtet, der Codename ist derzeit „Spartan“ und schon das klingt verheißungsvoll gut! Wer Zeit hat, hier ein TechTalk zu dem Thema:

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Wir freuen uns für eine Vielzahl unserer Kunden, denen wir nach ausführlichem Test das neue Tor zum weltweiten Netz installieren werden, wir freuen uns für unsere KollegInnen und uns selbst – da wir auf Erleichterung bei den Stylesheets hoffen und jetzt sind wir natürlich in extrem gespannter Lauerhaltung! Spartan sollte angeblich auch recht nützliche Entwicklertools eingepackt haben, zum Beispiel einen Splitscreen mit Gegenüberstellung unterschiedlicher Browseransichten einer Website… Sollte der Browser halten was wir uns von ihm versprechen, findet ihr ihn selbstverständlich in unserem Downloadbereich!

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CRM kostenlos! Microsoft Office Outlook mit dem Business Contact Manager

Für eine breite Leserschaft klingt die heutige Überschrift wie eine Aneinanderreihung von Fremdwörtern. Wir wollen ein wenig Licht in die Geschichte um Microsofts Stiefkind BCM (Business Contact Manager) bringen!

Customer Relationship Management (CRM) klingt natürlich schon etwas hochtrabend und für viele vor allem kleinere Betriebe wie der sprichwörtliche Schuss mit Kanonen auf Spatzen – In der Office Suite versteckt sich aber unserer Meinung nach ein sehr gutes Werkzeug um die Vorteile einer gewissenhaften Verwaltung von Interaktionen zu nutzen!

Vorab möchte ich hier keine Lanze für CRM brechen. Wozu auch, wenn Sie bis hierhin lesen, dann sind wir einer Meinung: „Nichts ist besser als Kontakt zu seinen Kunden, als noch mehr Kontakt zu seinen Kunden!“ Wenn diese Interaktionen dann auch noch korrekt, gewissenhaft und mit Mehrwert an Information verknüpft sind, so generiert sich Umwegsrentabilität für beide Seiten – selbstredend. Genug dieser Einführung, was ist also passiert?

Ein mittelständisches gut laufendes Unternehmen bat Softwaregutachten.at um Hilfe hinsichtlich ihres Kontaktverwaltungstools einer anderen Softwarefirma. Dieses Tool, „Adressdatenbank“ genannt, war recht schnell analysiert und für unwürdig zum professionellen Einsatz im Jahr 2014 befunden. Zu der Technologie müssen wir uns hier nicht äußern, vielleicht schreiben wir einmal separat über „Gupta, bzw. SQLBase„. Die Technologie konnte nichts dafür, dass man beim Umgang mit derselben ungefähr jegliche Regel eines gewissenhaften ingenieurmäßigen Vorgehens vernachlässigte und so den Kunden zur Verzweiflung trieb. Nach Analyse der Anforderungen empfahlen wir jedenfalls das in der Firma vorhandene Office voll zum Einsatz zu bringen und den vorhandenen (Microsoft Business) Server auch dementsprechend auszunutzen (nachdem schwerwiegende Konfigurationsfehler behoben worden waren und somit wieder Ressourcen wie Arbeitsspeicher zur Verfügung standen)!

Das klang erstmal ein wenig mutig, jedoch bietet Microsoft für „größere“ Versionen von Outlook den sog. BCM zum gratis download und zur freien Verwendung an. Hier ein kleiner Eindruck:

Microsoft Business Contact Manager
Microsoft Business Contact Manager

Wie hier recht deutlich ersichtlich gliedert sich das Tool nahtlos in das bestehende Outlook ein und ist über einen weiteren Button unten links zu erreichen. Selbstverständlich lassen sich bestehende Kontakte (VCF Files, oder msg Files) importieren und der einzige offensichtliche Unterschied zu den gewohnten Kontakten ist die Zuordnung des jeweiligen an ein Unternehmen (sofern das nicht automatisch erfolgt), eine Quelle, einem Initiator udgl. Der BCM ergänzt einen Outlook-Kontakt um einige weitere Felder, die dann vor allem beim „Spielen“ mit dem Eintrag sinnvoll sind. Man kann zum Beispiel Vertriebs-Chancen festlegen, Projekte anlegen und Tasks zuweisen, bzw. Personen mit solchen verknüpfen, Kleinigkeiten wie Geburtsdatum eines Kontakts werden automatisch in den Kalender übernommen, etc.

Beispiel eines Microsoft Business Contact Files
Beispiel eines Microsoft Business Contact Files

Selbstverständlich hat man auch die Möglichkeit eigene Felder zu definieren usw. Ganz praktisch ist auch der bereits von Outlook gewohnte Verlauf zu einem Kontakt – wie auch hier im unteren Bereich des Fensters zu erkennen. Jede wie auch immer geartete Interaktion mit einem Geschäftskontakt wird protokolliert, bei Verwendung von diversen Connectoren, wie z.B. für Facebook, findet man hier auch Statusmeldungen o.ä.

Um jetzt nicht den Rahmen zu sprengen möchte ich noch einen Eindruck der „Vertriebsoberfläche“ zur freien Interpretation aufzeigen – Worte der Erklärung sind vermutlich nicht notwendig – runterladen, Link ist oben, installieren, probieren können wir jedenfalls nur empfehlen! Gerade als Start-Up braucht man nicht mehr & kann sich mit dem BCM den Email- und Telefonalltag enorm erleichtern!

Vertriebschance

Wir haben unserem neuen Kunden das Tool installiert. Derzeit schulen wir gerade Microsoft Office Outlook, um darauf aufbauend dann den BCM zu erklären. Bereits jetzt konnten wir seine Anforderungen vollständig erfüllen, die fünf MitarbeiterInnen arbeiten nun mit einem einheitlichen gewohnten und „leicht zu nutzenden“ System wesentlich zufriedener als bisher. Die Migration der Datensätze (im mehrfachen fünfstelligen Bereich) beschäftigt uns noch auf Grund des undokumentierten Chaos in der alten Datenbank, das kriegen wir aber auch gerade gemeinsam in den Griff. Ein Wort zum Vorgehen: Export von Guptas SQL-Base in CSV-Files (8 Tabellen, ohne eindeutige Schlüssel, bzw. Beziehungen!) -> Import in Microsoft Office Excel zur ersten Aufbereitung -> Import der Daten in eine MS SQL-Server Instanz -> Zugriff mit einer C#-Routine zur finalen Aufbereitung, Objekt-Erzeugung und letztendlichen Speicherung im VCard-Format, bzw. als „.msg-File“.

Klingt umständlich, funktioniert aber, keine einzige der vielen Anmerkungen geht verloren und wir durften wieder eine Menge lernen 🙂

Für weitere Beiträge zu dem Thema bitte einfach Kommentar hinterlassen, wir schließen für heute den Beitrag und kümmern uns wieder um unsere VCards! Würde mich/uns freuen, wenn wir dem ein oder anderen einen wertvollen Tipp: „BCM“ mitgeben konnten!

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