Blog-Kategorie: Aktuelles

Gratis Software für den Systemstart

Aus gegebenem Anlass – wir setzen wieder mal einen Rechner neu auf – hier eine Liste mit entsprechenden Links zum Download von kostenfreier Software, die man zum Systemstart einfach benötigt.

Routinemäßig kommen wir bei dem Formatieren eines Rechners ohne folgende Software auf dem System nicht mehr aus:

[Stand:08.10.2021]

1.) KeePass: Nie mehr ein Passwort vergessen.

2.) Dropbox: Mit Dropbox haben Sie häufig benötigte Dateien überall griffbereit.

3.) WhatsApp/Telegram für PC: mit dem WhatsApp oder Telegram Client für den PC kommunizieren Sie mit Ihren vom Smartphone bekannten Chat-Kontakten schneller als per Handy

4.) LibreOffice/OpenOffice: Es ist nicht unbedingt nötig, für Microsoft Office zum Erledigen von Büroaufgaben viel Geld auszugeben. Mit den Gratis Alternativen LibreOffice und Open Office öffnen Sie ebenso Texte, Tabellen und Präsentationen. Ferner bearbeiten Sie sie damit und speichern zudem Dateien in Microsoft Originalformaten.

5.) Mozilla Thunderbird: Alternativ zu Outlook und Windows Mail, einfache Einrichtung da die Eingabe der nötigen PoP3/IMAP und SMTP-Serverdaten zum Empfangen und Verschicken von Mails entfällt. Nötige Daten werden aus dem Internet automatisch eingetragen.

6.) 7-Zip: als vernünftiges Zip-Programm, das auch noch praktische Zusatzfunktionen wie Verschlüsselung bietet.

7.) VLC Media Player: Zur Grundausstattung eines PCs sollte der VLC Media Player gehören. Das Programm kommt mit Musik- und Videodateien aller wichtigen Formate zurecht.

[Stand: 12.12.2020]

1.) Adobe Acrobat Reader: ACHTUNG, Häckchen im mittleren Feld bei McAfee bitte ausklicksen!

2.) Avira Antivirus Software: ACHTUNG, mit der mitgelieferten Werbung müssen Sie leben – sie stört aber nicht weiter. (Microsoft Defender ist standardmäßig auf jedem Windows-Rechner mit installiert. Damit kommt man normal aus – nur wenn man eben zusätzlich Virenschutz unbedingt installieren möchte – auch wenn wir seit Windows 10 davon abraten)

3.) Java Runtime: Bei Chip.de können Sie aus heutiger Sicht bedenkenlos herunterladen, bitte vor dem klicken genau lesen worauf – hier kann es zu Fehlern kommen!

3.1.) Java Runtime: Optional können Sie die Runtime auch direkt bei Java herunterladen.

4.) Mozilla Firefox: Als Webbrowser-Alternative zu empfehlen!

5.) Google Chrome: Momentan unsere Top-Empfehlung für Webbrowser!

6.) .net Runtime: Ab und an fehlt es auf Systemen, daher der Vollständigkeit halber.

7.) Open Office: Und damit ist Ihr Standardsystem vorerst fertig! Hier können Sie Dokumente verfassen, in Tabellen kalkulieren, etc.

Optional zu obiger kostenfreier Software empfehlen wir noch einige weitere sehr nützliche Softwarepakete, die unter die gleiche, bzw. eine ähnliche sog. GNU-Puplic-License fallen, sprich: „Die Sie salopp gesagt gratis für private Zwecke verwenden dürfen!“

[Stand: 26.08.2014]

1.) Google Picasa: zur einfachen Fotoverwaltung und Bearbeitung

2.) Gimp: zur komplexen Fotobearbeitung, es empfiehlt sich gleich darunter die Bedienungsanleitung (GIMP User Manual) mit herunterzuladen 🙂

3.) Recuva: Zur Datenrettung auf Ihrer Speicherkarte oder Festplatte empfiehlt sich dieses Tool! Sehr leicht zu handhaben, versuchen Sie es, wenns nicht funktioniert, melden Sie sich gerne bei uns!

4.) Skype: Natürlich wird nach wie vor via Skype kommuniziert. Hier der richtige Link dazu!

5.) Teamviewer: Damit ein Techniker von außerhalb (nur mit Ihrer Erlaubnis) auf Ihr System zu Wartungszwecken zugreifen kann! Sehr gängig, für den privaten Gebrauch kostenfrei!

Das sollte für den erfolgreichen Start mit Ihrem neuen/neu aufgesetzten Computer reichen! Viel Spaß beim Testen und probieren.

Ein Wort noch zu OpenOffice: Es ist schon als Ersatz für Microsoft Office zu betrachten – allerdings verzichtet man auf eine Menge Komfort! Word, Excel, Powerpoint, Outlook, etc. sind einfach die besten Lösungen für Ihren Büroalltag – hier sollten Sie bei professionellem Gebrauch die vergleichsweise geringen Kosten nicht scheuen und zur bezahlten Version kaufen. Warum „vergleichsweise“ geringe Kosten? Die Zeit die Ihnen Microsoft mit der komfortablen Office Suite beim Arbeiten erspart ist unbezahlbar.

…zurück zu www.softwaregutachten.at


Wer viel codet muss auch gut essen!

Herzlichen Glückwunsch Ronnadelle! So viele Jubiläen auf einmal! Ein Jahr bei Softwaregutachten.at, Geburtstag, nächste Woche ein neues Auto – vielen Dank für die tolle Bewirtung an Deinem Ehrentag. Wir sind schon sehr gespannt auf das kommenden Jahr bei uns!

Das gibt mir die Gelegenheit auch gleich unseren Zuwachs vorzustellen:

Nico Wiunig, künftig erreichbar unter 0463 890 133 07, verstärkt uns in der Programmierung und hat sich die letzten beiden Wochen schon fantastisch eingebracht! PHP, SQL und C# sind offenbar seine Sprachtalente, nicht nur Maschinensprache, auch ein paar Worte Menschensprache spricht er hin und wieder, jedenfalls ein wertvoller Gewinn für das Team:

mailto:nico.wiunig@softwaregutachten.at

So gestärkt, von Ronnadelles tollen und gesunden Kochkünsten einerseits und durch Nico in der Softwareentwicklung kann unsere Hauptsaison beginnen! Auf Urlaub waren schon fast alle, wir freuen uns also auf neue Herausforderungen!


Gemeinschaft mit Kunden

Mit Kunden feiern – solange wir dürfen!

Langsam und vorsichtig füllt sich unsere Lounge wieder mit dem Wichtigsten, was Softwaregutachten.at vorzuweisen hat: Glückliche Kunden, engagierte MitarbeiterInnen (und im Falle des Titelbildes auch hervorragenden PraktikantInnen) und lieben Freunden und Kooperationspartnern.

Wir nahmen und nehmen das Lockdown und die Maßnahmen sehr ernst, so fällt mir heute ein Stein vom Herzen, wenn ich schreibe, dass wir unter den KollegInnen keinen einzigen Corona-Fall hatten. So soll es bitte bleiben und ich hoffe auf die Wirksamkeit der Impfung!

Veranstaltungen lassen wir freilich noch aus, so auch unsere jährliche Messe (Kärntner Wirtschaftskongress KWK), wie auch die Feste zum 7jährigen und 8jährigen Jubiläum. Als Ersatz feiern wir später umso grösser, ich denke da an das 10jährige im Jahr 2023. Das werden wir wohl schaffen!


BachlaufBachlauf Wasserkraft

Warum nicht Wasserkraft?

Im Keller schnurren die Server, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – ausfallsfrei seitdem wir sie in Betrieb genommen haben. 2020 gab es eine kurze Downtime zum Gesamt-Neustart, seither nur mehr geräteweise. Sämtliche Daten werden gesichert, sämtliche Geräte sind nun doppelt vorhanden. Sollte also unsere Firewall zickig werden, dann wird sie kurzerhand durch eine baugleiche und bereits konfigurierte ersetzt.

Parallel zu den Servern rattert dementsprechend die Strom-Uhr und die Nachzahlung 2020 war schon heftig. Daher versuchen wir auch unser Photovoltaik-Projekt voranzutreiben. Leider sind uns hier die natürlichen Grenzen der Hausverwaltung gesetzt, die uns zwar keine Absage erteilt hat – aber auch noch immer keine Zusage loslegen zu dürfen.

Unternehmer unternehmen etwas, und so sind wir auf ein Kleinwasserkraftwerk mit einer enormen Leistung gestoßen. Das Angebot des Verkäufers scheint verlockend! Schnell durchgerechnet wäre es ideal unsere Server 24 Stunden mit diesem Strom zu beschicken, während ein höher gelegener Raum im Turbinenhaus durch den kühlen Bergbach eine natürliche Klimatisierung erfährt.

Profil Wasserkraft

Etliche Pläne, Projektierungen und Bescheide eines verfügbaren Werkes wälzen wir im Moment und die Amortisierungsdauer dieses Projekts klingt verlockend. Es könnte gut sein, dass Softwaregutachten.at noch vor der Photovoltaikanlage eine Serveranlage mit Wasserkraft betreibt – ohne Abhängigkeit von der Sonne, ohne energieintensiv produzierten Solarpanelen, ohne teure Akkus für den Nachtbetrieb!

Bleibt dran, wir halten euch auf dem Laufenden!


Dienstfahrrad - schnelle IT-Betreuung

Habemus Dienstfahrrad

Nicht nur in Sachen Energie möchten wir „grün“ werden, auch Mobilität spielt im näheren Einzugsgebiet Klagenfurt natürlich eine große Rolle. Nachdem wir ja so einen schönen Fahrradständer gestaltet bekommen haben (danke Charly), muss der natürlich auch bestückt werden.

5 Minuten bis zum Rathaus – so schnell erreichen wir nun das Zentrum Klagenfurts – liebe Kunden, probiert es weiter aus, wir sind fit 😀


Jetzt aber im Ernst: Green IT

Wenn die Pandemie-Lage einen in das Büro fesselt und keine neuen Kunden bringt, dann gäbe es auch für uns zwei Strategien, denen wir folgen könnten:

  1. Kopf in den Sand, abwarten, ausharren
  2. Hochrüsten und sich vorbereiten

Wir haben uns für Zweitens entschieden und im ersten Lockdown ja bereits fleißig an unserem Rechenzentrum gearbeitet. Dort schnurren nun bereits einige treue Server, herausgeputzt in ihren klimatisierten Schränken umher und tun seit gut einem Jahr ausfallsfrei ihren Job. Bald haben wir die ersten 100 Kunden gehostet und unsere eigenen Systeme wachsen täglich und verbessern sich dementsprechend.

Der wichtigste Teil unserer Digitalisierung ist die Programmierung und schließlich die Einführung des eCockpits, unseres eigenen CRM-Systems, dass sich gestern sogar endlich zum voll funktionsfähigen ERP-System entwickelte. (Zum Unterschied hinterfragen Sie gerne, oder melden Sie Bedarf an einem Artikel dazu!)

Einfach einen Server kaufen, die Software konfigurieren und das Ding in den Keller stellen kann man relativ schnell. Sobald dann aber Kunden auf diese Ressource angewiesen sind, bedarf es natürlich eines verantwortungsvolleren Umgangs. Redundante Systeme, Crash-Szenarien und Pläne und vor allem eine Energieversorgung, die einem Blackout vorbeugt ist hier nun unerlässlich. Wie üblich haben wir im ersten Schritt ordentlich Akkus gekauft, sogenannte USVs (unterbrechungsfreie Stromversorgung).

Damit nicht genug, denn diese Einheiten helfen zwar über einen Stromausfall hinweg, der bis zu 50 Minuten dauern kann, dann wird es aber finster. Also haben wir den nächsten Schritt, eine völlig autonome Stromversorgung geplant und beginnen gerade mit den Genehmigungsverfahren! Eine Photovoltaikanlage mit entsprechender Speicherkraft soll es nun richten!

Dieses große Projekt – die Ausstattung der Dachflächen mit einer leistungsstarken Solaranlage gehen wir natürlich schrittweise an. Im ersten Schritt werden wir den südwestlichen Quadrant des Daches mit Kollektorflächen ausstatten und unsere Server tagsüber mit Energie versorgen. Nachts hängen wir nach wie vor am Stromnetz und im Falle eines Ausfalls werden die USVs genutzt.

Im nächsten Schritt werden ein weiterer Quadrant und ein entsprechender Akku nachgerüstet. Dieser wird tagsüber laden und nachts die Server weiterversorgen – wir werden also autark! Die Batterien (also die USVs) bleiben nach wie vor im Einsatz, sicher ist sicher.

Im Endausbau planen wir eine Elektroauto-Tankstelle für den Eigenbedarf. Ein E-Auto als Firmenfahrzeug hätte dann Sinn, und wie geschrieben habe ich ja ein Auge auf den VW ID4 geworfen!

Warum erscheint mir das nun „schreibenswert“?

Green-IT ist ein häufig bemühtes Schlagwort geworden und ich bin mir durchaus bewusst, dass die Herstellung und Entsorgung von Solarkollektoren und Akkus auch nicht unbedingt überall sehr umweltschonend geschieht. „Green“ empfinde ich unseren Stufenplan dennoch, da wir ungenutzte Dachflächen für unser Vorgehen nutzen und einer Energieproduktion die wir für wesentlich schädlicher und unerwünschter halten entgegenwirken. Wir sind hier in Kärnten vielleicht gesegnet mit „sauberen“ Methoden zur Stromerzeugung, dennoch denken wir hier ein wenig über die Landesgrenzen hinaus und vor allem in die Zukunft, ein ständig steigender Strombedarf wird ja bereits nicht mehr angezweifelt werden können.

Wir erlauben uns mit diesem Vorgehen – abgesehen von all unseren anderen bewussten kleinen Interventionen im Büroalltag – unseren Betrieb dann „Green“ zu nennen und hoffen darauf, dass unsere geschätzten und durch die Bank sehr bewussten Kunden das ebenfalls gerne hören werden – denn für sie ändert sich nichts. Die Preise bleiben stabil günstig hinsichtlich dieser Maßnahme!

 


Prosit 2021 & Wir stellen vor!

Lange haben wir gesucht und das lag bestimmt auch an den hohen Ansprüchen, die wir unseren neuen Teammitgliedern abverlangen wollen. Schon in der Ausschreibung haben wir formuliert, wie wichtig es ist, dass neben dem technischen Know How auch so genannte „Soft Skills“ dringend erforderlich sind. Damit meinen wir vor allem den wertschätzenden Umgang mit unseren Kunden und im Team, den wir uns unbedingt erhalten wollen!

Umso größer ist die Freude, dass wir nun endlich unseren Teamzuwachs vorstellen dürfen, der diese Parameter auch erfüllt, bzw. ausgesprochen engagiert im Weiterlernen und Einarbeiten ist.

Nach erfolgreicher Erprobungszeit verstärken unser Manuel Starc das Roofpage-Team in der Webentwicklung und unser Stefan Herke im IT-Bereich!

Manuel Starc, Anfang 20, aus dem schönen St. Kanzian liebt Websites wie ein Literaturstudent J.W. Göthe, interessiert sich außerdem für Programmierung und Marketing.

Er scheint Freizeit hin und wieder auch zu erdulden, die verbringt er gerne im Waldwirt oder beim Fischen.

Der höfliche junge Kollege ist sehr gewissenhaft und selten selbst mit seiner Arbeit zufrieden – auch wenn sie schon ausgezeichnet ist!


Stefan Herke, seines Zeichens Weltenbummler interessiert sich für alles wo Elektronen fließen und gewinnt ebenfalls durch sein freundliches und höfliches Auftreten. Er hat sich bereits unserem Labor angenommen und so geordnet und leer war es seit dem Einzug nicht mehr! Kaputte Festplatten und renitente Server sind für ihn keine Gegner und so freuen wir uns schon auf die kommenden Herausforderungen im Jahr 2021.

In diesem Sinne darf ich Sie bitten wieder zum Hörer zu greifen, wir legen den Turbo ein und sind ab 07. Jänner bereit für Ihre Anforderungen!

Herzlichst, Ihr Softwaregutachten-Team!


Softwaregutachten Logo

Covid 19: Wir bleiben in voller Stärke erreichbar

Morgen, am 17.11.2020 treten wieder neue Richtlinien, sprich ein „Lockdown“ in Kraft. Wir bleiben nach einigen Vorsichtsmaßnahmen voll einsatzbereit und bitte um Deine/Ihre Mithilfe um uns nicht in Gefahr begeben zu müssen:

  • Bei Bringung/Abholung eines Geräts bitte um vorherige Anmeldung und um Verständnis, dass wir auf Abstand bleiben. NMS-Maske bitte nicht vergessen.
  • Bei Supporttätigkeiten werden wir ganz stark versuchen möglichst aus der Ferne via Telefon und Fernsupport zu helfen. Vielleicht müssen wir Sie bitten ein wenig mit anzupacken (z.B. Drucker/Scanner-Probleme, …)
  • Beraten und besprechen können wir perfekt virtuell, wir haben uns alle dementsprechend ausgestattet und freuen uns, wenn Du/Sie diese Leistung in Anspruch nimmst/nehmen. Natürlich ist es uns persönlich auch lieber, jedoch bitten wir vermeidbare physische Termine zu virtualisieren.
  • Notwendige Tätigkeiten bei Ihnen vor Ort führen wir planmässig aus. Hier bitten wir darum möglichst an Randterminen erscheinen zu dürfen, um unnotwendigen Kontakt mit Ihrer vollen Mannschaft zu vermeiden: Gerne sehr früh, sehr spät, wochenends – unterstützt uns bitte dabei nicht mit vielen MitarbeiterInnen in Kontakt zu kommen.
  • Vertragsunterzeichnungen, wie zum Beispiel neue Websites oder Vertragsverlängerungen sind per Post, Fax oder Email zwar wahnsinnig unpersönlich und es ist richtig schade um diese feierlichen Anlässe, dennoch bitten wir ausnahmsweise darum.

Bitte vor Ort nicht erschrecken, wir haben uns in unterschiedliche Räume aufgeteilt, sodass jeder von uns ohne Maske in seinem eigenen Büro arbeiten kann. Auch das Labor wurde so zum Arbeitsplatz, das Lager ist jetzt in den Kellerräumlichkeiten untergebracht… längere Wege und ein paar Umstände, dafür sind wir alle täglich für Sie bereit!

Auch diese Corona-Phase wird wieder vorbeigehen. Vielen Dank für das Verständnis!


Software im Auto – Begeisterung vom VW ID3

Es ist etwas ganz schlimmes passiert! Das beste Auto von allen, das Software- und Homepagelieferfahrzeug, der treue gute VW Amarok hat schlimm eines auf die Nase bekommen:

Bei der Gelegenheit mein Kompliment! Das Fahrzeug zerlegte sich unglaublich sanft in den LKW hinein, es gab keinen Aufprall, keine Verletzten, nicht einmal einen Knall oder Schreck. Machtlos faltete sich die Motorhaube bei der Kollision des 2,3 Tonnen-PKWs, das Zuckeln des ABS war das einzig aufregende bei der Vollbremsung. Airbags lösten völlig richtig nicht aus. Bravo! So geht ein Unfall, so geht Insassenschutz, ich bin sehr begeistert. Die einzige Aufregung nach dem Unfall war ein Österreichischer Automobilfahrer Club, der nach 24 Jahren ruhiger Mitgliedschaft nicht ausrücken wollte und mich auf der Überholspur mit Blaulicht rundherum erpresste jetzt eine Firmenmitgliedschaft abschließen zu müssen – geschenkt, eine lokale Abschleppfirma hat das dann übernommen, jener Autoclub bekam am Abend die Kündigung.

Dennoch ist die Softwaregutachten-VW-Familie ein wenig angeschlagen, also Zeit etwas neues auszuprobieren! Auf Basis der aktuellen Flotte (Passat, Variant, Käfer, Amarok) sollte nun endlich ein Elektroauto getestet werden! Der ID3 hat es uns angetan:

Ich glaube so geht Autofahren im 21.Jhdt! Das kleine Raumwunder ist innen herrlich groß, übersichtlich und praktisch. Ablagefächer wo sie hingehören, Becherhalter, Armlehnen usw… alles was sich AutofahrerIn eben so wünscht, wenn er/sie einsteigt. Nach der Probefahrt mit einem Mercedes noch eine große Verwunderung: Ein Wohlfühleffekt stellt sich nach den ersten vorsichtigen Metern sofort ein – doch dann entwickelt der ID3 erst seine tatsächlichen Vorzüge:

Das Auto fährt dank seiner Sensoren und Assistenzsysteme dezent und intelligent mit! Abstände, Spurhalten, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Gasgeben, Bremsen, Lenken, Lichteinschalten, Scheibenwischen, ja selbst die Lautstärke der tadellosen Freisprecheinrichtung regelt sich auf der Autobahn von selbst. Die Softwareentwickler und Haptik-Ingenieure haben geniale Arbeit geleistet. Unaufdringlich und doch enervierend melden sich Lenkrad oder Cockpit, wenn mein Fahrstil natürlich absichtlich nachlässig wird. Auch bei geflickten Bodenmarkierungen greift der Spurhalteassistent, zu nah auffahren mag er gar nicht und wenn man ihn lässt bremst der ID3 sanft in die spaßraubenden Geschwindigkeitsbegrenzungen hinein – für mich jedenfalls eine Geldsparmaschine!

Von den Fahreigenschaften ganz zu schweigen! Der Kia eSoul war seinerzeit eine Katastrophe bei der Probefahrt. Klapprigkeit, komische Reichweitenveränderungen bei jedem Druck auf das Strompedal und brutal in die Stoßdämpfer knallendes Batteriegewicht mit grauslichen Geräuschen gibt es beim ID3 nicht mehr. Das Fahrwerk ist sehr gut abgestimmt, die Leistung beeindruckend, mit einem einzigen „Whuuup“ ist man auf der Landstraße nicht auf 120 km/h, weil man ja nur 100 darf, und legt sich sanft und geräuschlos in die langgezogenen Kurven. Die Reichweitenveränderung ist logisch nachvollziehbar und reduziert sich tatsächlich korrespondierend zu den gefahrenen Kilometern – ja, das ist nach der Erfahrung mit anderen Stromern erwähnenswert. Ich gehe davon aus, dass der ID3 seine 549 KM Reichweite auch annähernd schaffen wird!

Die Handhabung der Software ist während der Fahrt freilich nicht so schnell möglich. Einerseits ist der Touch-Screen recht weit entfernt und die Steuerung via Multifunktionslenkrad ist nach den ersten 100 Km noch nicht so gewohnt. Hier sei mir ein wenig Kritik erlaubt, beim Mercedes gibt es ja die Bedienung der Systeme mittels Rad oder Tochpad in der Mittelkonsole, das war schon recht ansprechend, sonst verliert er aber in Sachen Komfort und Wohlfühleffekt gnadenlos gegen den Strom-Volkswagen!

Es macht beim ID3 auch mehr Spaß sich auf die Fahreigenschaften zu konzentrieren und in aller Ruhe mit den BeifahrerInnen zu sprechen. Denn Ruhe hat man, kein Geräusch, kein Geklapper, nur eben das Abrollgeräusch der Gummis am Asphalt. (Auf der Autobahn gab es übrigens auch keine extremen Windgeräusche, auch nicht bei Tempo 150, äh falsch, 130 meinte ich – mehr darf man ja nicht!) Hier kann der Amarok nicht mehr mithalten, nunja, er ist auch kein Autobahn-Langstrecken-Experte.

Leider muß ich an dieser Stelle nun schließen – denn vor der Tür steht noch immer der ID3 und wartet darauf den Wörthersee zu umrunden und beim Pyramidenkogel nicht zu parken – ich werde oben vermutlich umdrehen und weiterfahren… auch wenn ich mich auf den reparierten Amarok wieder sehr freue, er wird es schwer haben in der Flotte zu bleiben, der ID3 ist eine sehr große Versuchung. Der Schönling Mercedes und der günstige Kia sind seit der Probefahrt übrigens völlig uninteressant geworden…


DSGVO: Cookie-Law

Kurzum: Euch ist sicher schon aufgefallen, dass immer mehr Websites ärgerliche Herumklickerei und Einstellungen von euch verlangen, wenn ihr sie das erste Mal besucht. Das machen WebsitebetreiberInnen natürlich nicht zum Spaß:

Screenshot Salzburger Nachrichten, vom 10.09.2020 – Cookie-Vorbild

Ja, neben dem „Akzeptieren“ braucht es nun auch „Einstellungen“ welche Cookies User gestatten und welche man ablehnen möchte.

Um den User nicht zu sehr zu nerven, haben wir nach langem Suchen ein PlugIn gefunden, dass wir an dieser Stelle empfehlen möchten und natürlich auch selbst für uns und unsere Kunden verwenden! Das Borlab Cookie-Law 2.2

Die Installation auf Roofpage übernehmen wir natürlich kostenlos für unsere Kunden, die Lizenz dafür kann direkt dort gekauft werden, bzw. auch über uns bezogen werden.

Für alle die ihre Homepage selbst gestalten und programmieren dürfen wir auch für die Backend-User von WordPress den Tipp geben, dass die Handhabung dieses Tools ausgesprochen einfach, Multisite-fähig und „straight forward“ gestaltet ist.

Viel Spaß mit dem Borlab Cookie Law 2.2