Wieso KWK – Kärntner Wirtschaftskongress und was ist das überhaupt?

Zu aller erst: Nein, wir sind keine Eventagentur und wir planen auch nicht unser Geschäftsfeld dahingehend zu erweitern. Aber ja, wir haben den ersten Kärntner Wirtschaftskongress veranstaltet und es war uns eine große Freude und Ehre…

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Unsere Idee der Roofpage ist seit 2012 die Idee eines virtuellen Netzwerks von Kärntner Betrieben. Ursprünglich rund um den Wörthersee gestreu, heute mittlerweile bis Oberkärnten. Ein Netzwerk ist wichtig und unsere schönste Zielgruppe sind Ein-Personen-Unternehmen, sog. EPUs.

Jährlich haben wir unsere kleine Firmenjahresfeier veranstaltet, unsere Kunden begrüßt, zu einer guten Jause eingeladen und kurz erzählt was wir so vorhaben. 2016 sollte es anders kommen. Gemeinsam mit dem SWV, allen voran Präsident Fredy Trey konnten wir ein kleines Budget aufstellen und beschlossen diesmal ein wenig mehr zu machen. Vor allem wollten wir uns selbst auch einer Evaluation unterziehen und uns selbst beweisen, dass Social Media Marketing noch immer so funktioniert, wie wir es für unsere Kunden implementieren und sie einschulen.

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Insgesamt also ein riskantes Unterfangen! Wir gründeten also das Label „Wirtschaft Kärnten“, erstellten eine kleine Roofpage Wir-tschaft.at und korrespondierend Twitter-, Facebook-, und Instagram-Profile. Die Grafik für Logo und Plakat stellte Charly Holzmann von Coortus Communications zur Verfügung, Ingrid Rieder vom Reisebüro Lifestyle sponserte ein Wellnesswochenende für die Online-Werbeaktion. Der Rest artete in positiven Stress aus!

Kärntens Politspitzen beteiligten sich sofort an einer Messe und einem Kongress für EPUs, auch die Gewerkschaft (IG work@flex) musste nicht lange gefragt werden und später wurde die Gemeinde selbst auf uns aufmerksam. Täglich riefen fantastische Unternehmer_innen an, weil sie online von unserem Event erfahren hatten und auch ausstellen wollten. Leider mussten wir dann dem einen oder anderen tollen EPU absagen, da wir voll waren – obwohl wir statt der geplanten 20-30 auf 54 TeilnehmerInnen erweitert haben.

Nun tickte die Zeitbombe: Was tun, wenn keine Leute, also potentielle Kunden auf die Messe aufmerksam geworden wären, der Zuschauerraum also leer bleiben würde? Haben wir alles beachtet, haben wir wirklich gut Werbung gemacht, und funktionierte das Mobilisieren der „Bildschirm-Täter“? Wir hatten Glück:

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Eines der häufigsten Feedbacks war, dass zu wenig Platz im Festsaal der Gemeinde Krumpendorf war, und dass wir beim nächsten Mal wohl werden ausweichen müssen. Etwas besseres hätte uns gar nicht passieren können! Ich war im Anschluss, nach dem Aufräumen auf Lokaltour in Krumpendorf und holte mir ein sehr positives Feedback der Wirte ab! Gerade um die Mittagszeit ging es scheinbar rund, auch perfekt. Die Aussteller selbst waren ebenfalls sehr zufrieden, schliesslich rollte auch der Rubel und von Hundekeksen bis Alarmanlagen wurde so gut wie alles verkauft. Natur-Cola und Werbefilme nicht zu vergessen – und natürlich die geniale Handarbeit aus Fischleder… ich könnte noch viel aufzählen.

Finanzreferentin Gaby Schaunig nahm sich sehr viel Zeit, sprach eine sehr bodenständige und ehrliche Keynote und bewies dann auch in der Podiumsdiskussion, dass in der Landespolitik nicht die Zeit des Stimmenfangs, sondern die Zeit der Offenheit angebrochen ist. „Das Land Kärnten hat kein Geld zu verschenken, sie setze sich aber jedenfalls für sinnvolle nachhaltige Investitionen ein!“

Eine Jury rund um Claudia Boyneburg Lengsfeld Spendier wählte Anja Landler (Pfotenland) zur EPU 2016 und Landeshauptmann Peter Kaiser nahm nebst toller Ansprache die Ehrung vor. Im Anschluss lud Präsident Trey die Aussteller noch auf eine Nachbesprechung ins nahegelegene Gasthaus/Pension Leitner ein und so klang das Event aus – aber noch lange nach.

Wir müssen uns sehr herzlich für die tolle Medienunterstützung bedanken! Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, wirtschaftszeit.at, Klagenfurter, meinbezirk.at, Kärnten Heute, Landespressedienst, KT1, Wirtschaftsnachrichten Süd und viele weitere berichteten vom KWK und wir freuen uns so sehr, dass wir uns seit dem über die nächste Veranstaltung Gedanken machen. Kärnten kann was, vor allem seine EPUs und daher macht es unglaublich Spass sich so zu engagieren…

KroneArtikel

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser! Wir freuen uns sehr über gute Ideen und Bereitschaft sich an solchen Aktionen zu beteiligen. Dafür würde ein kurzes Email an anmeldung(a)softwaregutachten.at genügen, wir halten euch dann auch auf dem Laufenden. Die nächsten beiden Veranstaltungen sind schon sehr reif in der Konzeptionsphase, bald werden wir uns wieder um Sponsorings bemühen!


Abbau ist Aufbau – aus dem langweiligen Alltag

Sorry für den verwirrenden Titel – wir waren auch verwirrt, als wir die Zustände einer Villacher Baufirma untersucht haben…

Das „WARUM“ erschließt sich uns nicht immer – und diesmal schon gar nicht. Irgendwo steht ein Modem in einem Kasterl, das sich über einen Hub in zwei Büroräume verteilt. Im ersten Büroraum – dem Sekretariat – waren die Rechner eher merkwürdig über ein Webbook – auf dem ein Pickerl „Firewall“ prankte verbunden. Betriebssystem des verstaubten Teils: WindowsXP. So weit so gut, wir schauen um die Ecke, hinter dem nächsten Rechner hängt wieder ein Hub, eine weitere Fritzbox und ein WLAN-Router, dazu noch allerhand Kleinzeugs, fein säuberlich an die Rückseite des Schreibtisches geschraubt. Ungefähr so sah es hinter jedem Rechner aus. Wir entdeckten einen Plotter, der schon ewig nicht mehr funktionierte. Auf den zweiten Blick erkannten wir dessen defekte Anbindung über WLAN und irgendeinen Proxyserver – Kabel und direkte Anbindung werden einfach überschätzt.

Alte Drucker, Elektroschrott

„Ob denn die anderen Drucker grundsätzlich funktionieren würden“, war die naive Frage… natürlich nur mit Glück. Damit nicht genug: Im zweiten Büro (8 Arbeitsplätze mit Netzwerkdrucker) standen unter einem Dachschrägenfenster ein BigTower, daneben eine USV am Boden. Auf der USV thronte ein üppiger NAS. Um die Ecke lag ein Router ebenfalls am Boden unter einem Schreibtisch, der verbindet wohl diese ganzen Geräte. Im Winter ist es sicher praktisch, wenn man seine Füße an irgendwelcher Hardware wärmen kann, aber schön ist das nicht. „Ob denn der Server funktioniere“, und „Was ist denn auf dem Speicher“, waren unsere nächsten Fragen… die hätten wir uns sparen können.

Rund 15 MitarbeiterInnen wurden durch eine fleißige Firma betreut und mit allerhand Hardware versorgt. Seiteneffekte bekämpfen und Ersetzen, bzw. ein in die Jahre gekommenes Netzwerk nach einem neuen Plan aufzusetzen waren wohl nicht so trendy.

Im laufenden Betrieb konnten wir hier nicht helfen – die Lizenzierung funktionierte hinten und vorne (wortwörtlich) nicht mehr, es gab bereits Probleme mit dem Exchange-Server, etliche Zertifikate waren installiert – ohne Doku, ohne Plan.

Nach einem Tag, an dem das Büro geschlossen hatte sieht das nun anders aus: Eine neue Fritzbox verbindet einen Switch mit dem Internet – der wiederrum die Rechner und Drucker, der Plotter ist ebenfalls mittels dem LAN angebunden. Der Netzwerkspeicher hängt zentral, Exchange ist outgesourced, der pfeifende Server sowie zwei volle Schachteln überflüssiger Hardware entsorgt.

Mittels VPN, remote und Teamviewer greifen wir von außen zu, ebenso können MitarbeiterInnen gesichert von auswärts auf Ihre Daten zugreifen. Der Wartungsaufwand ist enorm gesunken, das Arbeiten funktioniert wieder nahezu ruckelfrei. Heute waren wir wieder vor Ort und uns fielen gleich die großen Baupläne auf, die neben dem Plotter hingen. So soll es sein, wieder ein Fall von gelöst durch das klug eingesetzte A1 Business Network – in Kürze auch mit statischer IP.

Netzwerkkabel

Warum kompliziert, wenn es einfach auch geht? Wir danken dem Kunden für sein Vertrauen, noch sind wir nicht ganz fertig – die neue Konfiguration bietet noch wesentlich mehr, als wir bisher nutzen (lassen). Ihr werdet noch eine Freude haben!