Abbau ist Aufbau – aus dem langweiligen Alltag

Sorry für den verwirrenden Titel – wir waren auch verwirrt, als wir die Zustände einer Villacher Baufirma untersucht haben…

Das „WARUM“ erschließt sich uns nicht immer – und diesmal schon gar nicht. Irgendwo steht ein Modem in einem Kasterl, das sich über einen Hub in zwei Büroräume verteilt. Im ersten Büroraum – dem Sekretariat – waren die Rechner eher merkwürdig über ein Webbook – auf dem ein Pickerl „Firewall“ prankte verbunden. Betriebssystem des verstaubten Teils: WindowsXP. So weit so gut, wir schauen um die Ecke, hinter dem nächsten Rechner hängt wieder ein Hub, eine weitere Fritzbox und ein WLAN-Router, dazu noch allerhand Kleinzeugs, fein säuberlich an die Rückseite des Schreibtisches geschraubt. Ungefähr so sah es hinter jedem Rechner aus. Wir entdeckten einen Plotter, der schon ewig nicht mehr funktionierte. Auf den zweiten Blick erkannten wir dessen defekte Anbindung über WLAN und irgendeinen Proxyserver – Kabel und direkte Anbindung werden einfach überschätzt.

Alte Drucker, Elektroschrott

„Ob denn die anderen Drucker grundsätzlich funktionieren würden“, war die naive Frage… natürlich nur mit Glück. Damit nicht genug: Im zweiten Büro (8 Arbeitsplätze mit Netzwerkdrucker) standen unter einem Dachschrägenfenster ein BigTower, daneben eine USV am Boden. Auf der USV thronte ein üppiger NAS. Um die Ecke lag ein Router ebenfalls am Boden unter einem Schreibtisch, der verbindet wohl diese ganzen Geräte. Im Winter ist es sicher praktisch, wenn man seine Füße an irgendwelcher Hardware wärmen kann, aber schön ist das nicht. „Ob denn der Server funktioniere“, und „Was ist denn auf dem Speicher“, waren unsere nächsten Fragen… die hätten wir uns sparen können.

Rund 15 MitarbeiterInnen wurden durch eine fleißige Firma betreut und mit allerhand Hardware versorgt. Seiteneffekte bekämpfen und Ersetzen, bzw. ein in die Jahre gekommenes Netzwerk nach einem neuen Plan aufzusetzen waren wohl nicht so trendy.

Im laufenden Betrieb konnten wir hier nicht helfen – die Lizenzierung funktionierte hinten und vorne (wortwörtlich) nicht mehr, es gab bereits Probleme mit dem Exchange-Server, etliche Zertifikate waren installiert – ohne Doku, ohne Plan.

Nach einem Tag, an dem das Büro geschlossen hatte sieht das nun anders aus: Eine neue Fritzbox verbindet einen Switch mit dem Internet – der wiederrum die Rechner und Drucker, der Plotter ist ebenfalls mittels dem LAN angebunden. Der Netzwerkspeicher hängt zentral, Exchange ist outgesourced, der pfeifende Server sowie zwei volle Schachteln überflüssiger Hardware entsorgt.

Mittels VPN, remote und Teamviewer greifen wir von außen zu, ebenso können MitarbeiterInnen gesichert von auswärts auf Ihre Daten zugreifen. Der Wartungsaufwand ist enorm gesunken, das Arbeiten funktioniert wieder nahezu ruckelfrei. Heute waren wir wieder vor Ort und uns fielen gleich die großen Baupläne auf, die neben dem Plotter hingen. So soll es sein, wieder ein Fall von gelöst durch das klug eingesetzte A1 Business Network – in Kürze auch mit statischer IP.

Netzwerkkabel

Warum kompliziert, wenn es einfach auch geht? Wir danken dem Kunden für sein Vertrauen, noch sind wir nicht ganz fertig – die neue Konfiguration bietet noch wesentlich mehr, als wir bisher nutzen (lassen). Ihr werdet noch eine Freude haben!


Gib allem eine Chance, oder Apple iPad VS Galaxy Tab

Auch wir kommen nicht umhin Tabletts zu benutzen, und hier möchten wir nun KEINE Lanze für eine Technologie brechen. Vielmehr wollen wir Vorteile und Nachteile der beiden Launeförderer gegenüberstellen! Vielleicht hilft es jemandem bei der Kaufentscheidung…

Es ist kein Geheimnis, dass vor allem Horst (Kandutsch) niemals Geld für so ein Spassgerät ausgeben wollte. Und so war es dann auch recht praktisch, dass wir für unsere Roofpage-Idee mit dem Gewinn eines iPad Mini belohnt wurden. Natürlich eine spärliche Ausführung, mit 16 Gig Speicher und keiner SIM-Card-Möglichkeit, aber immerhin. „Nunja, man muss es halt dann doch einfach lieb haben“, war bald das Urteil gefällt und der kleine Begleiter ein guter Spassbereiter in WLAN versorgten Bereichen. Schnell mal Emails checken, Seiten und Profile verwalten, vielleicht sogar etwas posten, das waren die ersten Anwendungsfälle. Bald gereichte es natürlich auch quengelnden Kindern zur Quelle der Beruhigung auf langen Autofahrten.

Klein, handlich, stylisch, unendliche Akkulaufzeit, guter Sound, geniales Display, ungefähr so kompliziert wie eine Banane… so sind die oberflächlichen Attribute.

iPadMini

[http://www.apple.com/ipad-mini/overview/]

Etwas problematischer war schon die ewige Registrierung und Bindung an Apple. Von der Inbetriebnahme angefangen („wenn sie mit den Lizenzbedingungen nicht einverstanden sind, können sie ihr Produkt im Shop wieder zurückgeben“, liest man da… wenn man liest), bis hin zum kleinsten Download. Dafür funktioniert dann auch meistens alles. Wenn der Facebook-Seitenmanager öfter mal abstürzt, gibt es bald ein Update und auch das geht wieder.

Dateien verwalten, große Datenmengen austauschen (etwa mit der integrierten Cam aufgenommene etwas längere Videos mit dem PC synchronisieren), oder einfach eine Kundenpräsentation speichern geht nicht so einfach. Zuallererst braucht man einmal für unterschiedliche Fileformate unterschiedliche Apps zur guten Anzeige (authentifizieren, herunterladen), dann braucht man noch eine Datentauschplattform, etwa Dropbox, oder man schickt sich selbst ein Mail mit Anhang und ladet den herunter. Das dauert natürlich elend lang und gerade bei Videos stört der Standby-Modus, der den Up- oder Download unterbricht. Das lassen wir mal lieber!

Jedenfalls überzeugte der kleine etwas eingeschränkte Begleiter dermaßen, dass wir uns nun einen „echten“ mobilen Freund zulegen mussten. Das große iPad war der Plan, mit SIM und allem was so dazu gehört!

Und so sah es dann plötzlich aus:

galaxy_tab_3_10.1_1

[Quelle: http://www.androidcentral.com/samsung-galaxy-tab-3-101-announced]

Jaja, kleiner Scherz, wir wollten Android dann doch auch eine Chance geben und obige Anforderungen haben wir implizit als erfüllbar von jeder Technologie gesehen. Überraschend kam dann noch dazu, dass das Galaxy Tab 3 mit allem was dazu gehört ungefähr die Hälfte kostete!

Wir verwenden es nun 48 Stunden lang und möchten unsere Kurzzeit-Erfahrung gleich mitteilen. SIM-Slot und vor allem Micro-SD-Kartenslot sind schonmal sehr genial! Der Speicher lässt sich also erweitern und es besteht die Möglichkeit große Datenmengen leicht zu tauschen! Der WLAN-Empfang ist deutlich besser, sogar besser als der des Laptops. Das große Tab ist also praktisch veranlagt!

Von der Bedienung her ist es etwas weniger „lustig“ als das iPad. Es gibt keine coolen Fingerknoten, Reinzoomen, Rauszoomen, Präsentieren mit „Weiterwischen“, etc., es geht einfach etwas sachlicher zu. Das Display weist im Direktvergleich (Video) Schwächen auf, für die meisten Zwecke ist es aber hinreichend.

Überraschenderweise funktioniert die Google+ App nicht so wie sie sollte! („Daten können nicht synchronisiert werden“)

Das Galaxy Tab wirkt wertig und praktisch, es wird uns fortan unterwegs begleiten! Das iPad macht noch immer Spass und wird uns Indoor weiter seine Dienste erweisen. Diesen kurzen Testlauf und Vergleich der beiden Produkte könnte man vielleicht mit einem Satz beenden: „Zeitung & Emails zu lesen, ist auf dem Galaxy Tab bestimmt praktischer und sehr gut möglich, am iPad macht es aber mehr Spass!“

Wir werden die Evaluation nach einigen Einsätzen des Galaxy-Tabs fortsetzen, technische Vergleiche finden sich zu Hauf im Web, wir werden eher auf den Gebrauch der Endgeräte eingehen: Derweil Kaufempfehlung für beide, wir nehmen das Galaxy auch (noch unter Vorbehalt) in unseren Shop auf!

Schlagt zu & viel Spass damit!

…zurück zu www.softwaregutachten.at


Von Hitze, keinen Eiswürfeln & beleidigter Hardware

…aus gegebenem Anlass, in nicht ganz eigener Sache, würde ich heute gerne vom Büroalltag bei fast 40° Außentemperatur und Energiesparen berichten.

Wer hat es noch nicht erlebt? Ohne Ankündigung, ein kurzes „Zapp“ und (in unserem Fall) mehrer schwarze Bildschirme. Plötzlich verstummt das regelmässige Klappern der Tastatur und das betörende Säuseln der Lüfter -Stille- Jetzt fällt auch auf, dass wir heute auf die Klimaanlage verzichtet haben. Wir wollten sie erst einschalten, wenn es unerträglich heiß ist!

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Nunja, nach kurzem Ärger über vergessenes Zwischenspeichern und einen Griff auf den Laptop, der jetzt gerade neu hochfährt, ist der Fehler dann klar: Überhitzt. Das letzte Mal Lüfterreinigen ist ja auch schon einige Wochen her, das zuverlässige Ultimate-Book aus dem Hause HP ist auch schon 2 Jahre alt, also kurz vor dem Ausscheiden und es ist ja nicht so, dass es das erste Mal passiert wäre.

Platzeffizient steht das Gerät unter dem Schreibtisch auf dem Rollcontainer, so schaffen wir auch gleichzeitig ideale Voraussetzungen für einen luftstillen Raum, in dem das Arbeitsvieh in seiner eigenen Abwärme schmoren kann.

Eiswürfel sind jetzt keine nachhaltige Lösung! Vernünftige Abhilfe verschaffen wir nun in unserer Sommeraktion. Unser Team nimmt sich den Rechnern an, öffnet, reinigt, versorgt mit neuer Wärmeleitpaste, tauscht gegebenenfalls Lüfter aus und empfiehlt telefonisch mögliche Upgrades. Und das alles schnell und unbürokratisch während eines Termins in Klagenfurt für 40 EUR!

Wir freuen uns auf ein Treffen vor Ort!